Norwegen - Rund einen Monat nach der erfolgreichen Lungentransplantation der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) meldete sich ihr Ehemann zu Wort und gab ein langersehntes Gesundheitsupdate.
Bei einem Besuch der Ortschaft Krokstadelva, die gegen den schweren Waldbrand bei Drammen kämpfte, kam Kronprinz Haakon (53) mit den Anwohnern ins Gespräch. Dabei wurde der 53-Jährige auch gefragt, wie es seiner Frau geht.
Der Kronprinz erklärte: "Glücklicherweise geht es ihr besser, danke. Aber es ist erst der Anfang eines langen Weges der Genesung."
Das norwegische Königshaus hatte am 17. Juni bekannt gegeben, dass Mette-Marit erfolgreich eine Lungentransplantation erhalten hatte - nur rund zwei Wochen, nachdem öffentlich geworden war, dass sie auf die Warteliste für eine Spenderlunge gesetzt worden war und alle bevorstehenden Termine hatte absagen müssen.
Mitte Juli wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen, nachdem sie sich mehrere Wochen von ihrer Operation erholt und sich ihr Körper an das neue Organ gewöhnt hatte.
Wie Arnt Fiane, Leiter des Herz- und Lungentransplantationsprogramms am Osloer Universitätsklinikum Rikshospitalet, erklärte, diente der längere Krankenhausaufenthalt zudem dazu, die Medikamente einzustellen, mögliche Komplikationen zu überwachen und die Rehabilitation zu begleiten.
Bereits 2018 war bei der 52-Jährigen die unheilbare chronische Lungenfibrose diagnostiziert worden.
Viele negative Schlagzeilen für die norwegischen Royals
Auch wenn die erfolgreiche Lungentransplantation eine freudige Nachricht für die norwegischen Royals war, prasselten in den vergangenen Monaten auch zahlreiche negative Schlagzeilen auf das Königshaus ein.
So wurde Mette-Marit vorgeworfen, über Jahre privaten Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gepflegt zu haben. In einem Interview Anfang des Jahres sagte sie dazu: "Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen."
Zudem behauptete sie, sie habe nie gewusst, dass er "ein Sexualverbrecher war", und habe sich von dem inzwischen verstorbenen Straftäter "manipulieren und täuschen" lassen.
Auch von ihrem Sohn Marius Borg Høiby (29) hörte man in letzter Zeit nichts Gutes. Der 29-Jährige wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt, nachdem er unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen Gewalt gegen eine Ex-Freundin schuldig gesprochen worden war.