Englandreise wird zum "Albtraum": Herzogin Meghan fühlt sich offenbar gedemütigt

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England/USA - Erst vor wenigen Tagen kehrten Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) gemeinsam mit ihren Kindern von ihrer Englandreise zurück - doch der Aufenthalt verlief offenbar ganz anders, als sie es sich erhofft hatten.

Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) kehrten erstmals gemeinsam mit ihren Kindern nach Großbritannien zurück.
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) kehrten erstmals gemeinsam mit ihren Kindern nach Großbritannien zurück.  © Peter Dejong/ap/dpa

Ein Insider bestätigte gegenüber dem Boulevardblatt People, dass sich die Reise "zu einem Albtraum entwickelt habe". Nicht zuletzt, weil die anhaltenden Sicherheitsprobleme die Familie überschattet haben.

Nachdem die Sussexes ihre royalen Pflichten niedergelegt und in die USA gezogen waren, wurde ihnen der staatliche Polizeischutz entzogen. Seitdem versucht Harry alles, um diesen zurückzuerhalten.

Auch der verlorene Rechtsstreit gegen den Verlag "Associated Newspapers Limited" (ANL), zu dem unter anderem die britische Boulevardzeitung "Daily Mail" gehört, dürfte für den 41-Jährigen zu den größten Rückschlägen seiner Reise gezählt haben.

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Der Royal hatte den Verlag wegen Verletzung seiner Privatsphäre verklagt. Nach dem Urteil bezeichnete er die Entscheidung in einer Erklärung als "eine vollständige und offensichtliche Vertuschung".

Während ihres Aufenthalts in Großbritannien habe sich Meghan zudem gedemütigt gefühlt, weil sie mitansehen musste, wie ihr Mann und die royale Institution über die Unterbringung der Familie stritten.

Zunächst sei dem Paar angeboten worden, im Buckingham-Palast zu übernachten. Diese Einladung sei jedoch kurzfristig wieder zurückgezogen worden. Eine weitere Quelle sagte, die 44-Jährige unterstütze Harry zwar "sehr", dennoch herrsche "große Traurigkeit" darüber, wie die Reise verlaufen sei. Demnach lasse Meghan Harry im Umgang mit seiner Familie "immer die Führung übernehmen".

Neben der großen Sicherheitsfrage musste Harry während seiner Großbritannienreise auch einen verlorenen Rechtsstreit verkraften.
Neben der großen Sicherheitsfrage musste Harry während seiner Großbritannienreise auch einen verlorenen Rechtsstreit verkraften.  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Prinz Harry und Herzogin Meghan bringen Kinder zu Opa Charles

König Charles (77) konnte seine Enkelkinder erstmals seit vier Jahren wiedersehen.
König Charles (77) konnte seine Enkelkinder erstmals seit vier Jahren wiedersehen.  © Toby Shepheard/PA Wire/dpa

Einen schönen Moment hatte die Reise dennoch mit sich gebracht: Die kleine Familie besuchte König Charles (77) erstmals seit vier Jahren! So konnten Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) ihren Opa endlich besser kennenlernen.

Weitere Einzelheiten zu dem Treffen dürften allerdings nicht bekannt werden. Eine Quelle erklärte: "Es ist besser, wenn die Öffentlichkeit nichts über diese Treffen weiß. Man sollte ihnen die Möglichkeit geben, ihre familiären Beziehungen wieder aufzubauen."

Insgesamt sei der Verlauf der Reise "ein weiterer Beleg für das zerrüttete Verhältnis zwischen Harry und der Institution".

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Dafür gibt es auch gewisse Gründe: Denn nachdem die Sussexes ihre royalen Pflichten niedergelegt hatten, erhoben sie wiederholt schwere Vorwürfe gegen die britische Königsfamilie.

So soll Meghan mehrfach rassistisch behandelt worden sein. Auch von einem handgreiflichen Streit zwischen Harry und Prinz William (44) war die Rede - so soll der Ältere seinen Bruder zu Boden geworfen haben.

Trotz allem habe Harry schon seit Längerem den Wunsch, sich mit seiner Familie zu versöhnen. Vor allem die Krebserkrankung seines Vaters habe ihm bewusst gemacht, dass die gemeinsame Zeit begrenzt sein könnte.

Titelfoto: Peter Dejong/ap/dpa

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