Prinz Harry packt aus: Nach Umzug mit Meghan litt er unter Depression
England - Die Nachricht von der Rückkehr Prinz Harrys (42) und Herzogin Meghans (45) nach Großbritannien sorgte bei vielen Royal-Fans für Begeisterung. Nun sprach der Herzog von Sussex erstmals offen über die schwierige Zeit nach seinem Rückzug aus dem royalen Leben im Jahr 2020.
Wie People berichtete, erinnerte sich Harry an einen "Adrenalinabsturz", den er kurz nach seinem Umzug nach Kanada mit seiner Ehefrau Meghan und seinem Sohn Prinz Archie (heute 5) erlebt hatte.
Nach Jahren in seiner britischen Heimat hatte ihm die Umstellung offenbar mehr zu schaffen gemacht, als er zunächst erwartet hatte.
"Es war, als bräuchte ich Stress, damit das Adrenalin mein Gehirn zum Funktionieren bringt, denn plötzlich war ich zu Hause zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich rutschte tatsächlich für etwa zwei Wochen in eine Depression und hatte das Gefühl, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können", so der 42-Jährige in seinem neuen "MasterClass"-Videoformat.
Der Rückzug der Sussexes aus ihren royalen Pflichten im Jahr 2020 sollte ihnen eigentlich dazu dienen, "etwas Abstand von allem zu gewinnen, um überhaupt nachdenken zu können".
Auch wenn der Start in sein neues Leben anfangs schwierig war, fand Harry offenbar zunehmend Gefallen daran. Nach ihrer Zeit in Kanada ließ sich die Familie im US-Bundesstaat Kalifornien nieder. Während ihrer Zeit dort durften Harry und Meghan auch ihre Tochter Prinzessin Lilibet (5) begrüßen.
Rückkehr nach Großbritannien: Werden Prinz William und Prinz Harry wieder Frieden schließen?
Nach sechs Jahren entschied sich die Familie nun jedoch, den amerikanischen Traum hinter sich zu lassen und wieder in Harrys alte Heimat zurückzukehren. Offenbar möchte der 42-Jährige wieder Frieden mit seiner Familie schließen, vor allem mit seinem Vater, König Charles (77).
Der Monarch scheint einer Annäherung ebenfalls positiv gegenüberzustehen. Doch ob auch Harrys Bruder Prinz William und dessen Ehefrau Prinzessin Kate (beide 44) zu einer Versöhnung bereit sind, bleibt offen. Zuletzt machten Berichte die Runde, Harry und Meghan wollen sich bei dem Thronfolgerpaar entschuldigen.
Ein Royal-Experte bezeichnete diese Gerüchte jedoch als "völligen Unsinn". Gegenüber Page Six erklärte er: "Harry hat immer gesagt, dass er sich für nichts entschuldigen wird."
Eine weitere Quelle widersprach dieser Darstellung und wies darauf hin, dass das Herzogspaar von Sussex inzwischen erkannt habe, damals zu weit gegangen zu sein. Dabei spielte sie auf das Oprah-Interview an, in dem Harry und Meghan der britischen Königsfamilie schwere Vorwürfe gemacht hatten - darunter wegen Rassismus gegenüber Meghan und Prinz Archie.
Die Quelle erklärte: "Sie wollen sich auf die Zukunft konzentrieren und hoffen, dass es irgendwann zu einer Versöhnung kommt. Sie wünschen sich wirklich ein persönliches Gespräch, um das Gesagte aufzuarbeiten, und Meghan wird sich entschuldigen."
Ob es tatsächlich zu einer Aussöhnung kommt, bleibt abzuwarten. Harry jedenfalls hatte seinen Wunsch nach Frieden innerhalb der Familie bereits Anfang des Jahres deutlich gemacht.
Titelfoto: Aaron Chown/PA Wire/dpa

