London/Windsor (England) - Neben dem Verlust seines Prinzen-Titels musste Andrew Mountbatten-Windsor (66) auch aus seinem langjährigen Zuhause, der Royal Lodge in Windsor, ausziehen. Sein Bruder König Charles (77) scheint nun alle Spuren seines früheren Lebens auslöschen zu wollen und wies Mitarbeiter an, die hinterlassenen Gegenstände des Ex-Prinzen zu vernichten.
Auf dem Anwesen in Windsor lief Ende vergangener Woche eine radikale Räumungsaktion, die Andrew anscheinend klarmachen sollte, dass für ihn in dem royalen Leben kein Platz mehr ist.
König Charles hatte dem in Ungnade gefallenen Ex-Prinzen eine Deadline zur Räumung des Anwesens gegeben. Doch scheint er nicht alle Erinnerungsstücke aus der 30 Zimmer großen Royal Lodge mitgenommen zu haben. Denn königliche Bedienstete haben seine Habseligkeiten in den vergangenen Tagen buchstäblich vernichtet.
Wie Mirror berichtet, seien mehrere Container mit Andrews alten Sachen gefüllt worden, zudem seien Umzugswagen im Minuten-Takt gefahren. Besonders brisant: Unerwünschte persönliche Gegenstände Andrews habe das Personal verbrannt.
"Andrew wurde gesagt, dass alles rausmuss und absolut nichts zurückbleiben darf. Er ist nicht zurückgekommen, um irgendetwas abzuholen, sodass das Personal alles selbst erledigen musste. Bis zum Wochenende muss alles weg sein und uns wurde gesagt, dass keine Spuren der ehemaligen Bewohner oder des Personals zurückbleiben dürfen", erklärt eine Quelle.
Royal Lodge gleicht einer Geisterstadt
Inzwischen soll das Anwesen weitestgehend ausgeräumt sein und auf dem Gelände gähnende Leere herrschen. Auch Sicherheitskräfte seien nicht mehr zu sehen. "Das Anwesen gleicht einer Geisterstadt, da so viele Mitarbeiter gegangen sind und es nun fast völlig leer steht", so die Quelle weiter.
Was mit dem Anwesen in Zukunft passieren wird, ist unklar, allerdings seien zunächst umfangreiche Bauarbeiten nötig, um es wieder in seinen früheren glanzvollen Zustand zu bringen.