Verflossene von Ex-Prinz Andrew dreht frei: Wer nicht in den Epstein-Akten auftaucht, sei ein "Verlierer"

Großbritannien - In den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten sind erneut zahlreiche Namen aufgetaucht, die eventuell in irgendeiner Form mit dem verurteilten Sexualstraftäter in Verbindung standen. 23 Mal hat es auch Lady Victoria Hervey (49), eine Ex-Freundin des inzwischen ehemaligen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (65), erwischt. Das englische Model geht allerdings sehr eigenwillig damit um.

Victoria Hervey (49) 2023 bei den Filmfestspielen in Cannes.  © LOIC VENANCE / AFP

Im Interview mit dem britischen Radiosender "LBC" erklärte die 49-Jährige nämlich, dass eine Erwähnung in den berüchtigten Dokumenten eigentlich eine gewisse Ehre sei.

"Was man in den Epstein-Akten sehen kann, ist, dass er jeden kannte, der Macht hatte", erläuterte das langjährige "It-Girl" ihre Gedanken.

"Also, wenn man damals dabei war und einflussreich war, wäre es ehrlich gesagt eine Beleidigung, wenn man nicht in diesen Akten vorkommt, denn das würde einfach bedeuten, dass man ein bisschen ein Verlierer war", fügte sie süffisant an.

Royals Epstein traf vermutlich sogar ihre Kinder: Mette-Marit steckt tief in der Klemme

Moderator Tom Swarbrick (38) betitelte diese Sichtweise später als "erstaunlich", aber Hervey war noch lange nicht fertig. Daneben äußerte sie auch Zweifel daran, dass der US-amerikanische Unternehmer überhaupt tot sei.

"Ehrlich gesagt glaube ich nicht mehr an den Tod von Jeffrey Epstein", so die Schauspielerin.

Anzeige

Victoria Hervey war 1999 mit Ex-Prinz Andrew zusammen

Andrew Mountbatten-Windsor (65) hat seinen Prinzentitel inzwischen verloren.  © Toby Melville/Pool Reuters/dpa

"Ich glaube, ich habe eine dieser E-Mails gesehen, eine von denen, die in den Akten gelandet sind, und ich denke, dieser Gefängniswärter muss befragt werden. Der, der gesagt hat, er habe gesehen, wie die Leichen ausgetauscht wurden", begründete sie ihre wilde Vermutung.

Die Tochter von Viktor Hervey, dem 6. Markgrafen von Bristol, war 1999 für einige Monate mit dem damaligen Prinzen Andrew liiert und landete zu dieser Zeit als Teil der Londoner Partyszene immer wieder in der britischen Boulevardpresse.

Bereits nach dem Tod von Virginia Giuffre (†41), die als Hauptklägerin gegen Epstein fungierte, machte die Aristokratin mit abfälligen Kommentaren in den sozialen Netzwerken auf sich aufmerksam. Inzwischen lebt sie in den USA.

Mehr zum Thema Royals: