Weihnachtsfilme bei Prime Video: Diese schönen Streifen solltet Ihr nicht verpassen

Berlin - Wenn Mariah Careys (53) Stimme auf jedem zweiten Radiosender rauf und runter läuft, dann weiß man: Es ist Weihnachtszeit! Damit Ihr es Euch in den nächsten Wochen auf der Couch schön gemütlich machen könnt, haben wir die besten Weihnachtsfilme herausgesucht, die es in diesem Jahr auf Prime Video gibt - und auch jene, auf die Ihr an besinnlichen Abenden lieber verzichten solltet!

Auch wenn einige Klassiker fehlen, verfügt Prime Video dennoch über eine bunte Auswahl an Weihnachtsfilmen.
Auch wenn einige Klassiker fehlen, verfügt Prime Video dennoch über eine bunte Auswahl an Weihnachtsfilmen.  © Fotomontage: dpa-Film Warner, dpa/Volker Dornberger, dpa

Nachdem wir Euch bereits die besten Weihnachtsfilme auf Netflix vorgestellt haben, auch für Prime-Kunden eine schlechte Nachricht vorweg: Auch mit Amazons Streamingdienst müsst Ihr auf viele Weihnachtsklassiker verzichten.

Highlights wie "Der Polarexpress" (2004), "Kevin - Allein zu Haus" (1991)" und "The Nightmare Before Christmas" (1993) lassen sich nur sehen, wann man zusätzliche Kosten auf sich nimmt.

Doch keine Sorge, Prime lässt Euch nicht ganz im Stich. So sind beispielsweise die Weihnachts-Super-Schnulzen "Liebe braucht keine Ferien" (2006) und "Tatsächlich...Liebe" (2003) im Angebot enthalten. Die beiden Rom-Coms glänzen mit absoluter Star-Besetzungen und herzerwärmenden Geschichten. Für wen Weihnachten vor allem das Fest er Liebe ist, der wird von diesen Filmen nicht enttäuscht!

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Speziell in der Adventszeit hat Prime Video gegenüber Netflix aktuell einen großen Vorteil: Der Streamingdienst bietet sämtliche "Harry Potter"-Teile (2001 - 2011) an! In Großbritannien - aber auch hierzulande - gelten die Fantasystreifen für viele als Weihnachtsfilme. So sind Weihnachten und Schnee immer wiederkehrende Motive in der ultra-erfolgreichen Filmreihe. Vor allem der Soundtrack sorgt mitunter für die perfekte Weihnachtsmagie.

Für die kleinen Weihnachtsfans gibt es außerdem "Der Grinch" (2018). Ist der Animationsfilm genauso kultig und lustig wie die Realverfilmung von 2000? Vermutlich nicht. Als moderner Film für die ganze Familie ist er ein Einschalten aber allemal wert. Im Deutschen verlieh übrigens Otto Waalkes (74) der Weihnachten hassenden Kreatur seine Stimme.

Trailer: Ist der animierte "Grinch" so gut, wie das Original?

Komödie oder Schnulze, was darf es sein?

Filme wie "Mein Schatz, unsere Familie und ich" (2008) gehören an Weihnachten einfach dazu.
Filme wie "Mein Schatz, unsere Familie und ich" (2008) gehören an Weihnachten einfach dazu.  © dpa/Warner Bros

Auch wenn man also auf Jim Carreys (60) Grinch verzichten muss, so hat es doch eine moderne Weihnachts-Kultfigur in das Prime-Angebot geschafft: Will Ferrells (55) "Buddy - Der Weihnachtself" (2003).

Der unter Weihnachtselfen aufgewachsene Buddy muss darin feststellen, dass es in der wahren Welt nicht immer ganz so weihnachtlich zugeht, wie man es sich eigentlich wünschen würde.

"Mein Schatz, unsere Familie und ich" (2008) ist einer dieser kurzweiligen Weihnachtsfilme, die nach der Adventszeit nicht lange im Gedächtnis bleiben. Aber das braucht es in der hektischen Weihnachtszeit doch auch: einfach mal den Kopf abschalten.

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Dazu lädt Brads (Vince Vaughn, 52) und Kates (Reese Witherspoon, 46) Geschichte ein. Sie versuchen - wie in jedem Jahr - den turbulenten Familienfeiern zu entkommen. Doch ihr Vorhaben misslingt.

Ähnlich verhält es sich mit "Eine Braut zu Weihnachten" (2013) "Time for me to Come Home for Christmas" (2018) und "Weihnachten bei dir oder bei mir?" (2022) - alle können, keiner muss. Vor allem Fans klassischer Weihnachtsschnulzen werden an diesen Filmen vermutlich ihre Freude haben.

Prime lockt mit viel weihnachtlichem Horror

Mit "A Christmas Horror Story" (2015) kommt garantiert keine Festtagsstimmung auf.
Mit "A Christmas Horror Story" (2015) kommt garantiert keine Festtagsstimmung auf.  © IMDb

Für jeden, der keine Lust auf Romanzen oder Komödien hat, ist trotzdem vorgesorgt: Während "Krampus" (2015) leider kostenpflichtig ist, gibt es mit "A Christmas Horror Story" (2015) einen Weihnachtsfilm der etwas anderen Art. In vier Episoden werden vier, wie der Titel schon erahnen lässt, weihnachtlichen Horror-Geschichten erzählt.

Schaurig geht es auch in "The Advent Calendar" (2021) zu. Die querschnittgelähmte Eva bekommt von ihrer besten Freundin einen alten Adventskalender geschenkt. Er scheint über eine gewisse Macht zu verfügen, doch er kommt auch mit Regeln, die besser nicht gebrochen werden sollten...

Etwas weniger gespenstisch, aber nicht minder absurd ist die Handlung von "Silent Night - Und morgen sind wir tot" (2021), in dem eine Gruppe von Freunden nicht nur auf Weihnachten, sondern auch auf die Apokalypse per Giftwolke wartet. Angesichts des laut der britischen Regierung sicheren Todes entfaltet sich so manch sonderbare Situation.

Ist ausgerechnet an Weihnachten wirklich alle Hoffnung verloren?

Der offizielle Trailer zu "Silent Night - Und morgen sind wir tot"

Diese Filme verderben Euch die Weihnachtsstimmung!

Die meisten Weihnachtsfilme sind seicht und austauschbar - und das ist auch okay, schließlich haben die meisten Menschen zu dieser Zeit des Jahres schon genug um die Ohren.

Einige Filme sind allerdings dermaßen oberflächlich, dass sich selbst der größte Weihnachtsfilm-Fan nach dem Einschalen ärgert. "Weihnachten in den Highlands" (2020), "Verzauberte Weihnachten - Wenn Dein Herz tanzt" (2017) und Co. sollte man daher besser meiden.

Wie bei Netflix fehlen auch bei Prime einige (Disney-) Klassiker im Angebot. Anders als die Konkurrenz verfügt Amazons Streamingdienst allerdings über keinerlei wirklich sehenswerte Eigenproduktionen, die etwas mehr bieten als die 08/15-Weihnachtsschnulze.

Titelfoto: Fotomontage: dpa-Film Warner, dpa/Volker Dornberger, IMDb

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