Techno im Osten: MDR-Doku ab heute zu sehen

Leipzig/Chemnitz - Anfangs Underground, später Mainstream: Heute ziehen Raver aus ganz Deutschland in den Osten, um auf Festivals den Techno zu zelebrieren. Vor 30 Jahren hatte das kaum jemand erahnt.

Vom Underground zum großen Festival: Hier feiert das Techno-DJ-Duo Lexy und K-Paul auf dem Sputnik Spring Break 2022.
Vom Underground zum großen Festival: Hier feiert das Techno-DJ-Duo Lexy und K-Paul auf dem Sputnik Spring Break 2022.  © MDR/Nico Wöhrle

Wie sich die Szene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entwickelt hat, zeigt die MDR-Doku "Elektro Osten", Teil der ARD-Reihe "Techno House Deutschland".

In acht Teilen forscht die Filmreihe dem Siegeszug des Techno nach, in den zwei "Elektro Osten"-Folgen des MDR wird die Entwicklung in Mitteldeutschland nachgezeichnet.

Prägende Figuren schwelgen in Erinnerungen, zu Wort kommen DJs, regionale Veranstalter und Szene-Größen. Sie erzählen, wie aus der frühen Aufbruchstimmung große Festivals wie SonneMondSterne oder Melt! erwuchsen.

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"Alles lag offen, du musstest einfach nur reinlaufen, Anlage reinstellen und eine Party machen", erinnert sich etwa die Ostberliner DJane Mira an die ersten Elektro-Partys der 90er-Jahre in Ostdeutschland.

Daraus entwickelten sich berühmte Clubs wie die Muna in Bad Klosterlausnitz, die Distillery in Leipzig, das Kassablanca in Jena und der Club Achtermai in Chemnitz.

Genau dieser Zeit widmet sich die erste Folge von "Elektro Osten", ab heute mit allen Folgen in der ARD-Mediathek und ab 31. Juli im Ersten zu sehen.

Titelfoto: MDR/Nico Wöhrle

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