Hamburg - Seit mehr als 30 Jahren ist er mit seiner Comedy erfolgreich im Geschäft: Atze Schröder (60). Um Finanzen muss sich der Komiker heute keine Sorgen mehr machen. Dennoch plagt ihn immer wieder aufs Neue eine wiederkehrende Angst.
"Du machst Comedy nur noch für dich selbst. Heißt das, du machst nur noch das, worauf du Lust hast?", möchte Moderatorin Ilka Petersen (48) im Gespräch bei "DAS! Rote Sofa" am Montag zunächst von dem 60-Jährigen wissen.
"Ich mache das natürlich schon auch fürs Publikum, weil ich liebe es, wenn es funktioniert und wenn die Hölle los ist in der Halle", gesteht er. "Aber wenn ich jetzt nach 30 Jahren aus finanziellen Gründen noch losziehen müsste, wäre ich ja bekloppt."
Was die Finanzen betrifft, gibt es jedoch eine Sache, wovor der Komiker Angst hat: im Alter kein Geld mehr zu haben. "Ich komme aus einer Familie, wo nie viel Geld da war. Und diese Angst, da wieder finanziell gesehen hin zurückzukehren, die lässt einen, glaube ich, nicht los", beichtet er weiter.
"Das hat mich immer begleitet. Aber ich war immer sparsam und habe richtig viel gearbeitet." Wenn Schröder demnach irgendwo auf der Bühne steht, können Fans nach eigenen Angaben sicher sein, dass er auf die Sache auch Lust habe. "Mit Geld kann man mich nicht mehr kriegen", erklärt er weiter.
Atze Schröder über den gemeinsamen Podcast mit Leon Windscheid
Doch nicht nur als Komiker ist Schröder erfolgreich. Gemeinsam mit dem Psychologen und "Wer wird Millionär"-Star Leon Windscheid (37) ist der 60-Jährige seit 2019 Host des Podcasts "Betreutes Fühlen".
Doch während der Podcast-Anfänge sollen vor allem die Eltern von Windscheid große Zweifel gehabt haben, Schröder als Partner für das Projekt zu fragen.
"Es war ein bisschen holprig für uns beide am Anfang. Leon ist ja auch eine ganz andere Generation als ich. Die Eltern kannten mich nur aus der Serie 'Alles Atze' und sind beide Lehrer. Und die haben zu ihm gesagt: 'Oh Gott, willst du das wirklich mit ihm machen?'", erinnert sich der Komiker.
Trotz der anfänglichen Bedenken starteten die beiden gemeinsam durch. "Wir brauchten auch so zwei bis drei Wochen, bis wir uns aneinander gewöhnt hatten. Und mittlerweile lieben wir uns", so Schröder abschließend mit einem Grinsen im Gesicht.