Bewegender TV-Moment: Johannes Oerding rührt mit Geschichte zu seinem verstorbenen Vater

Bremen - Über zwei Jahre ist es her, dass Johannes Oerding (44) von seinem Vater Udo Oerding (†77) Abschied nehmen musste. Als der 44-Jährige vergangene Woche in der Talksendung "3nach9" zu Gast war, rührte er die anderen Prominenten und das Publikum mit einer bewegenden Geschichte zu seinem verstorbenen Vater.

Johannes Oerding (44) sprach in einer TV-Show über seinen verstorbenen Vater. (Archivfoto)
Johannes Oerding (44) sprach in einer TV-Show über seinen verstorbenen Vater. (Archivfoto)  © Felix Hörhager/dpa

"Meine Eltern haben uns fünf Kindern eigentlich immer erzählt, wenn der Himmel morgens oder abends so lila oder orange leuchtet, dass dann die Engel Plätzchen backen", begann der Musiker in der Talkrunde im Gespräch mit Moderatorin Judith Rakers (50) zu erzählen.

"Und ich erinnere mich, dass wir in der Stunde des Todes meines Vaters ... da waren wir alle zusammen und haben das Fenster aufgemacht, damit die Seele entweichen kann. Und da war die ganze Woche über unserem Haus genau dieser Himmel", erinnerte er sich weiter.

Die Anekdote mit dem Plätzchenbacken habe Oerding dabei geholfen, den Schicksalsschlag zu verarbeiten – bis heute. Das Himmelsphänomen habe er versucht in seinem Song "Wolken" festzuhalten, der Teil seines vor Kurzem erschienenen neuen Albums "Hotel" ist.

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Immer, wenn ein Himmel so aussieht wie zuvor beschrieben, denke er an seinen Vater, erklärte der Sänger weiter. "Und so vergesse ich ihn, glaube ich, nicht so schnell."

Johannes Oerding nach Tod seines Vaters: "Menschen leben in Erinnerung weiter"

Moderiert wird die Talksendung "3nach9" unter anderem von Ex-"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (50). (Archivfoto)
Moderiert wird die Talksendung "3nach9" unter anderem von Ex-"Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers (50). (Archivfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Ob der "Sing meinen Song"-Star an ein Leben nach dem Tod glaubt? "Ich bezeichne mich gerne als so einen Suchenden. Aber das ist ein Thema, das mich beschäftigt – vor allem nach dem Tod meines Vaters." Seitdem setze er sich mehr damit auseinander.

Um das schwierige Thema abzuschließen, hatte Rakers schließlich noch eine letzte Frage an den Musiker: "Hast du das Gefühl, dein Vater ist noch da?" Dazu hatte der 44-Jährige eine ganz klare Antwort: "Ja. Für mich in Erinnerung ja sowieso. Ich glaube, die Menschen leben in der Erinnerung weiter."

Obwohl Oerding in seiner Musik unter anderem den Tod seines Vaters thematisiert und damit teils schwierige Themen verarbeitet, sollen seine Lieder auch Hoffnung vermitteln. "Man wird bei mir keinen Song finden, der nicht auch ein Happy End hat oder eine Aussicht", stellte der Sänger abschließend klar.

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Wer die Folge von "3nach9" verpasst hat, hat in der ARD Mediathek die Chance, sie sich dort nachträglich anzuschauen.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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