Horror-Vorstellung für alle Eltern: Krimineller dringt in Haus ein - Sohn ganz allein
Euskirchen - Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Euskirchener Stadtteil Kuchenheim wird der Fall nun Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst". Die Ermittler hoffen auf Hinweise, die endlich zur Ergreifung des Täters führen.
Nach Angaben der Polizei war der bislang unbekannte Einbrecher am Nachmittag des 14. März 2024 gegen 16.50 Uhr über ein Gartentor auf das Grundstück der Familie in der Cheruskerstraße geklettert, ehe er bisherigen Ermittlungen zufolge eine Fensterscheibe einschlug und sich somit Zutritt zu den Wohnräumen verschaffte.
Der Eigentümer war zu diesem Zeitpunkt zwar nicht daheim, dafür aber sein damals elfjähriger Sohn, der durch Geräusche auf den Eindringling aufmerksam wurde. Nachdem er realisiert hatte, dass sich ein Fremder mit ihm im Haus befand, verließ er das Gebäude sofort und versteckte sich im Garten.
Der Einbrecher durchsuchte derweil mehrere Räume sowie Schubladen nach Wertgegenständen und flüchtete schließlich samt Bargeld und einer Münzsammlung in unbekannte Richtung. Den Jungen entdeckte er glücklicherweise nicht.
Weil die Polizei den Eindringling bis heute nicht schnappen konnte, wird der Fall am kommenden Mittwochabend (18. März) um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" ausgestrahlt und um Zeugenhinweise gebeten.
Polizei und Staatsanwaltschaft hoffen auf neue Hinweise
Vorab gaben die Ermittler zudem eine Beschreibung und ein Phantombild des Verdächtigen heraus:
männlich
südländisches Erscheinungsbild
dunkelbraune Haare
schlanke Statur
etwa 1,85 Meter groß
circa 40 bis 50 Jahre alt
trug eine grau-schwarze Jacke mit unbekannter Aufschrift sowie eine dunkle Hose
Die Kriminalpolizei Euskirchen sowie die zuständige Staatsanwaltschaft Bonn hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Während der Ausstrahlung sowie im Anschluss ist ein Hinweistelefon unter der Rufnummer 02251/799-888 geschaltet.
Hinweise können zudem per E-Mail an [email protected] oder an jede Polizeidienststelle übermittelt werden.
Titelfoto: Bildmontage: ZDF/Tobias Schult, Kreispolizeibehörde Euskirchen

