Außergewöhnliche Seltenheit bei "Bares für Rares": Verkäufer nach Expertise sprachlos

Köln - Bei "Bares für Rares" sind unscheinbare Schätze keine Seltenheit. Doch diese Objekte aus Japan entpuppen sich als gewaltige Rarität und lassen sogar den Experten schwärmen.

Angelika und Ulrich Prevoo bringen eine außergewöhnliche Sammlung mit zu "Bares für Rares".  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Angelika und Ulrich Prevoo aus Hagen kommen mit einer außergewöhnlichen Sammlung in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln.

Das Ehepaar habe das Konvolut aus zwölf kunstvollen, japanischen Messergriffen auf einem Antikmarkt entdeckt. "Es gefiel uns. Es sprach uns einfach an", verrät die Verkäuferin. Besonders "die ganze Ornamentik" habe den beiden gefallen, wie Ulrich preisgibt.

"Ja, die ist irre!", findet auch Moderator Horst Lichter (64), der das Wort an Experte und Japan-Kenner Detlev Kümmel (58) übergibt.

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"Das nennt sich Kozuka. Kozuka ist ein Griff", weiß der Sachverständige, der ausführt: "Hier kommt eine Messerklinge hinein."

Zudem könne der 58-Jährige erkennen, dass die Griffe aus der Zeit zwischen 1830 und 1868 stammen. "Im Prinzip ist das das Taschenmesser des Samurai", so der Experte.

Man sehe "Dinge aus dem Leben in Japan, die Languste, die Zikade, Gänse", erklärt Kümmel und ergänzt: "Wir haben das Landleben oder die Natur vor Augen."

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Das Konvolut besteht aus zwölf kunstvollen, japanischen Messergriffen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares": Händler sind hellauf begeistert

Daniel Meyer (53) legt satte 3000 Euro für die Sammlung auf den Tisch.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Außerdem wisse der Japan-Kenner, dass das Thema Kozuka ein eigenes Sammelgebiet sei. "Da sind auch eigene Meister, die nichts anderes machten als solche Griffe", so der 58-Jährige.

Mit 600 Euro würde sich das Ehepaar schon zufriedengeben, doch Kümmel sorgt mit seiner Expertise dafür, dass es Angelika und Ulrich zunächst die Sprache verschlägt.

Denn nach Schätzung des Experten liege der Gesamtwert bei 2500 bis 3000 Euro! "Da hätten wir nicht mit gerechnet", verrät das Ehepaar, nachdem es tief durchgeatmet hat.

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Im Händlerraum sind Jan Cizek (50), Daniel Meyer (53) und Wolfgang Pauritsch (54) hellauf begeistert von den japanischen Messergriffen.

Das Trio treibt den Preis in die Höhe, ehe der 53-jährige Meyer schlussendlich den Zuschlag erhält. Stolze 3000 Euro blättert der Händler für die Rarität hin.

"Bares für Rares" läuft immer montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab in der Mediathek.

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