Debakel bei "Bares für Rares": Verkäuferin verlangt Riesensumme und bekommt am Ende keinen Cent

Köln - Das ist ein absoluter Reinfall bei "Bares für Rares"! Eine Verkäuferin verlangt eine Riesensumme für ihre Rarität, doch die Händler spielen nicht mit.

Christine Hauner und ihr Sohn Florian aus Roth wollen bei "Bares für Rares" etwas ganz Besonderes loswerden.
Christine Hauner und ihr Sohn Florian aus Roth wollen bei "Bares für Rares" etwas ganz Besonderes loswerden.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Christine Hauner und ihr Sohn Florian aus Roth (Bayern) sind gemeinsam in das Pulheimer Walzwerk bei Köln gekommen, um etwas ganz Besonderes zu veräußern.

Denn das Mutter-Sohn-Duo hat ein lithografiertes Puppenhaus mit in die heiligen Trödelhallen gebracht.

"Das ist von meiner Mama. Die hat das 1940 zur Firmung geschenkt bekommen", klärt die Verkäuferin auf, woher sie die Rarität habe.

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"Hier haben wir so eine Art Modulzimmer vor uns", demonstriert Experte Detlev Kümmel (56) die Möglichkeit, die einzelnen Elemente aus Blech zusammenzustecken.

Hergestellt habe das Puppenhaus die Firma Orobre. Gefertigt worden sei zwischen 1920 und 1931.

"Dafür sind sie aber vom Zustand, was ich sehen kann, hervorragend", glaubt der Moderator der beliebten ZDF-Trödelshow, Horst Lichter (62) zu wissen.

Das Blech-Puppenhaus wurde von der Firma Orobre hergestellt und zwischen 1920 und 1931 gefertigt.
Das Blech-Puppenhaus wurde von der Firma Orobre hergestellt und zwischen 1920 und 1931 gefertigt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Wunschpreis der Verkäuferin schockt "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter

Auch Händler Walter "Waldi" Lehnertz (57) kann mit der Rarität nichts anfangen.
Auch Händler Walter "Waldi" Lehnertz (57) kann mit der Rarität nichts anfangen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Und dieses Kriterium ist ausschlaggebend, dass der Preis für das Objekt schlagartig in die Höhe steigt. "Was hättet ihr gerne dafür?", will der frühere TV-Koch von dem Mutter-Sohn-Duo wissen.

"Schön wären so 2000 bis 2500", weiß die Verkäuferin ganz genau, was sie will - ganz zum Leidwesen des 62-Jährigen.

Denn Horst fällt die Kinnlade runter und zeigt sich geschockt: "Alter Schwede! Wie kommt ihr denn auf so eine Summe?"

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Das Puppenhaus sei schon mal auf 4000 Euro gekommen, gibt die Kandidatin preis.

Und auch Galerist Kümmel kann dem nur zustimmen: "350 bis 450 Euro - pro Zimmer." Also insgesamt 2100 bis 2700 Euro.

Im Händlerraum allerdings stößt die Frau aus Roth an ihre Grenzen. Denn keiner der Händler ist bereit, diese Summe zu zahlen, sodass Christian Vechtel (49) ihr ein letztes Angebot über 1400 Euro macht.

Doch die Verkäuferin lehnt ab, denn es sei ihr zu wenig, sodass Christine Hauner und ihr Sohn Florian den Verkauf abbrechen und wieder verschwinden.

"Bares für Rares" läuft von montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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