"Bares für Rares": Experte sorgt für Fassungslosigkeit, Seniorin bricht Besuch sofort ab

Köln - Eine Seniorin möchte bei "Bares für Rares" ein lieb gewonnenes Geschenk aus ihrer Kindheit zu Geld machen. Den Händlerraum von innen sieht sie aber nicht. Es kommt zum vorzeitigen Abbruch!

Karin Schirmacher (2.v.r.) war mit ihrem Sohn zu "Bares für Rares" gekommen, um ein altes Geschenk aus ihrer Kindheit zu verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Karin Schirmacher hat ein altes Reise-Necessaire in das ZDF-Studio im Pulheimer Walzwerk bei Köln mitgebracht. Immer zu Weihnachten habe ihre Familie ihr ein weiteres Teil überreicht, verrät sie im Gespräch mit Moderator Horst Lichter (63).

Das Set beinhaltet diverse Utensilien für die Körperpflege. Dazu zählen eine Haarbürste, ein Flacon Kölnisch Wasser, ein Handspiegel, eine Schere und ein kleiner Kamm. Auch ein Schuhlöffel und ein Reisewecker sowie ein kleines Reise-Notizbuch sind dabei.

Experte Sven Deutschmanek (49) sticht sofort der tadellose Zustand des Mitbringsels ins Auge. Die Besitzerin bestätigt daraufhin, dass sie die Gegenstände kaum benutzt habe. "Dazu haben mir einfach die Reisen gefehlt", merkt Schirmacher an.

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Sämtliche Utensilien wurden in einem knallroten Täschchen verstaut. Und genau dieses wird kurz darauf zum Wendepunkt des Auftritts, denn der Sachverständige macht eine unheilvolle Entdeckung.

Die Leverkusenerin hatte all die Jahre angenommen, dass die Umhüllung aus echtem Leder bestehen würde - ein Trugschluss. "Das ist Kunstleder", stellt Deutschmanek in der Sendung klar. Schirmacher kann es nicht fassen.

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Das Reise-Necessaire aus den 1970er-Jahren beinhaltet diverse Utensilien für die Körperpflege. Der Zustand ist tadellos.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Kandidatin verweigert Gang in den Händlerraum

Als sie den Schätzpreis des Experten hört, ist für die Seniorin aus Leverkusen klar: Sie möchte ihr Objekt nicht mehr verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Am im Vorfeld bereits überlegten Wunschpreis für ihr Reise-Necessaire will die Seniorin deshalb aber nicht rütteln lassen. "Ich hatte gedacht, 250 Euro", erklärt sie auf Nachfrage von Horst Lichter. Doch ist der Preis überhaupt noch realistisch?

Deutschmanek hat da so seine Zweifel. "Ich glaube, das sind Objekte, die gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Das ist Deko, Vintage, ein bisschen Retro", betont der Experte. Schließlich taxiert er den Wert des Sets auf magere "50 oder 80 Euro".

"Mein Gott", zeigt sich Lichter entsetzt. Er hatte offenbar ein anderes Ergebnis erwartet. Und auch Schirmacher entgleiten schlagartig die Gesichtszüge. Ungläubig schüttelt sie den Kopf und erklärt fest entschlossen: "Nein, auf keinen Fall!"

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Zu diesen Konditionen will die Leverkusenerin ihr Glück im Händlerraum gar nicht erst versuchen. Lichter zeigt großes Verständnis. Am Ende geht Schirmacher dennoch mit einem guten Gefühl: "Ich konnte gut entscheiden, was ich machen würde. Und jetzt ist für mich auch Klarheit da."

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

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