Bares für Rares: Sandstreuer erzielt heftigen Preis!

Köln - Ein Sandstreuer wurde in der jüngsten Folge von "Bares für Rares" zum echten Hingucker. Besitzerin Jutta (64) hatte keine Verwendung mehr für das Teil.

Dieses Gefäß wurde genutzt, um Sand aufzubewahren.
Dieses Gefäß wurde genutzt, um Sand aufzubewahren.  © ZDF/Bares für Rares

"Ich hab ihn nie benutzt. Der hat immer im Schrank gestanden", gab sie offen zu und wollte bei der Kult-Trödelshow mit Moderator Horst Lichter (60) einfach mal herausfinden, was das Streugerät wert sein könnte. Bestenfalls wollte sie es auch gerne verkaufen.

Es habe in ihren Haushalt schlichtweg nicht reingepasst, so die Standesbeamtin. Deshalb wollte sie sich jetzt von dem auf den ersten Blick historischen Streuer trennen.

"Ich möchte mich so langsam von Dingen, die 30 Jahre ungenutzt in meinem Schrank standen, einfach trennen", begründete sie ihre Anreise nach Köln weiter.

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Heide Rezepa-Zabel erklärte dann auch, dass es sich eben nicht um einen Salzstreuer handelte.

Sie datierte das Stück etwa auf das Jahr 1900. Sie sagte aber auch: "Ein Salzstreuer kann es nicht sein. Die gab es zwar schon, waren aber wirklich die Ausnahme."

Sie löste auf: "In diesem Stück wurde eher feiner Sand aufbewahrt, um schreib nasse Tinte zu trocknen." Speziell auf Reisen seien die Gefäße zum Einsatz gekommen. Ihre Expertise für den Glas-Trockner setzte sie übrigens bei 80 Euro bis 120 Euro an. Der Wunschpreis von 111 Euro war damit erreicht.

Besitzerin Jutta wollte den Streuer bei "Bares für Rares" verkaufen. Ihr Wunschpreis lag bei 111 Euro.
Besitzerin Jutta wollte den Streuer bei "Bares für Rares" verkaufen. Ihr Wunschpreis lag bei 111 Euro.  © ZDF/Bares für Rares

Walter Lehnertz kauft teures Objekt

Händler Walter Lehnertz (55) kaufte das Stück am Ende.
Händler Walter Lehnertz (55) kaufte das Stück am Ende.  © ZDF/Bares für Rares

"Also wir haben jetzt alles durch, wofür die Pulle sein soll", gab Walter Lehnertz (55) fast schon genervt zu. Der Trödel-Händler für besondere Antiquitäten aus der Eifel fand den Streuer interessant, wusste ihn aber eben nicht genau einzuordnen.

Besitzerin Jutta gab ihm Nachhilfe-Unterricht. "Das ist ein Sandstreuer." Wobei sie jenen Fakt auch erst wenige Minuten vorher von der Expertin erfahren durfte.

Doch Lehnertz war begeistert. Er haute sofort 150 Euro als Anfangsgebot heraus.

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Aber auch Markus Wildhagen (56) hatte offenbar Gefallen an dem Teil gefunden und bot nach 160 Euro auch noch 200 Euro.

"Waldi" Lehnertz hielt dagegen, wollte Wildhagen nicht davonziehen lassen. Erst bei 250 Euro konnte er ihn komplett ausstechen.

Ein stolzer Preis für ein Hilfsgerät, mit dem man Tinte trocknen konnte!

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF. Vorab zeigt der Sender die Folgen in der ZDF-Mediathek.

Titelfoto: ZDF/Bares für Rares

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