"Bares für Rares": Frecher Verkäufer nervt, Susanne Steiger lässt ihn brutal abblitzen!

Köln - Ein Verkäufer fährt bei "Bares für Rares" eine seltsame Strategie und geht damit allen Beteiligten auf die Nerven. Kann er sein Mitbringsel trotzdem gewinnbringend veräußern?

Bei "Bares für Rares" soll eine Jugendstil-Büste gewinnbringend verkauft werden.
Bei "Bares für Rares" soll eine Jugendstil-Büste gewinnbringend verkauft werden.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

In einer älteren Ausgabe der beliebten ZDF-Trödelshow ist unter anderem auch Richard Ritter im Pulheimer Walzwerk zu Gast. Mitgebracht hat der Barkeeper eine Büste im Jugendstil. "Das ist die Heilige Susanna", behauptet er.

Nicht ohne Grund wirft ihm Experte Albert Maier (74) daraufhin einen skeptischen Blick zu. Die Namensgebung ist nämlich ein Produkt der Fantasie. Ritter klärt auf: "Die gab's wirklich. Dann habe ich das Bild von der Händlerin gesehen. Die Ähnlichkeit ist verblüffend."

Gemeint ist Händlerin Susanne Steiger (41), die demnach das leibhaftige Ebenbild der Büste sein soll. Diese Meinung vertritt Ritter allerdings exklusiv. Moderator Horst Lichter (62) und Maier können dieser Theorie jedenfalls gar nichts abgewinnen.

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"Ne, die Heilige Susanne hat um 1900 - und aus dieser Zeit stammt Ihre Büste - mit Sicherheit nicht gelebt", stellt der Experte unbeeindruckt klar. Dennoch sehe er ein "absolut zeitgemäßes Bild einer jungen, hübschen, nackten Frau mit viel Grazie und Anmut" vor sich.

Der Sockel bestehe zudem aus massivem Marmor, die Büste aus gegossenem Marmor. Eine Signatur oder andere Hinweise gibt es nicht. Weil die Figur "sehr gut verkäuflich" sei, taxiert Maier den Wert auf 400 bis 500 Euro.

Studio-Gast Richard Ritter hat sich eine Strategie überlegt: Mit der Behauptung, sein Objekt sehe aus wie Händlerin Susanne Steiger, will er den Preis nach oben treiben.
Studio-Gast Richard Ritter hat sich eine Strategie überlegt: Mit der Behauptung, sein Objekt sehe aus wie Händlerin Susanne Steiger, will er den Preis nach oben treiben.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Händlerin Susanne Steiger ist genervt und gibt als Einzige kein Gebot ab

Die Händler sind von der Herangehensweise des Verkäufers völlig irritiert. Dennoch geht die Büste am Ende für 600 Euro über den Tisch.
Die Händler sind von der Herangehensweise des Verkäufers völlig irritiert. Dennoch geht die Büste am Ende für 600 Euro über den Tisch.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Weiter geht es in den Händlerraum. Dort bleibt Ritter auf zunehmend penetrante Weise bei seiner Story rund um "die Heilige Susanna" und ihrer vermeintlichen Ähnlichkeit zu Händlerin Steiger.

Bei Walter "Waldi" Lehnertz (56) beißt er damit aber auf Granit. "Willst du dich einschleimen oder was?", fragt der 56-Jährige in seiner gewohnt schroffen Art. Weil ihm das Jugendstil-Objekt aber gefällt, beteiligt auch er sich am folgenden Bietergefecht.

"Die kann jemand kaufen und zu Weihnachten der Susanne schenken", versucht der Verkäufer die Verhandlungen noch weiter anzukurbeln. Der Juwelierin ist das Geschwafel irgendwann zu viel. Sie gibt als Einzige in der Runde kein Gebot ab und lässt den frechen Gast damit eiskalt abblitzen.

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Den Zuschlag erhält am Ende Thorsden Schlößner (62) für satte 600 Euro. Für Ritter ein äußerst lukrativer Deal. Immerhin hatte er für die Büste vor vielen Jahren gerade einmal zehn Ostmark bezahlt.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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