"Bares für Rares"-Verkäuferin will Objekt für 30 Euro "loswerden", dann erfährt sie DAS

Köln - Ein merkwürdiges Objekt sorgt bei "Bares für Rares" für mächtig Aufsehen. Nur 30 Euro erhofft sich die ahnungslose Verkäuferin dafür. Der wahre Wert lässt sie baff zurück.

Linda (r.) möchte bei "Bares für Rares" einen Trödelmark-Fund ihrer Schwester loswerden.
Linda (r.) möchte bei "Bares für Rares" einen Trödelmark-Fund ihrer Schwester loswerden.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Als das Mitbringsel enthüllt wird, ist sich Moderator Horst Lichter (63) sicher, dass es sich dabei um einen Spielautomaten handelt. "Gott sei Dank macht das Gerät keine Geräusche. Die meisten machen ja immer Bling, Bling, Ding, Ding", merkt er erleichtert an.

Experte Detlev Kümmel kann angesichts dieser Falsch-Annahme nur müde schmunzeln, denn er weiß: "Geld kommt auch nie raus. Das ist das Doofe." Dieser Äußerung bringt sein Gegenüber ins Grübeln: also wohl doch kein Spielautomat.

Laut dem 57-Jährigen handelt es sich in Wahrheit um eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar. Verkäuferin Linda will "das Ding" einfach nur noch loswerden. Ihre Schwester habe es in den 1980er-Jahren einst auf einem Trödelmarkt entdeckt.

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Während Lichter zugeben muss, den Namen noch nie gehört zu haben, stilisiert der Sachverständige das Teil kurzerhand zum "Kunstwerk" hoch. Die Reklame vereine nämlich gleich zwei Stilrichtungen: Kinetik und Pop-Art. "Ich würde das aufhängen", so Kümmel.

Linda wäre bereits mit 30 Euro zufrieden. Den wahren Marktwert kennt sie nicht. Sofort schüttelt der Experte den Kopf und hängt noch eine Null dran: 300 bis 400 Euro. "Hui, da bin ich baff", staunt die Verkäuferin.

Bei dem Objekt handelt es sich um eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar.
Bei dem Objekt handelt es sich um eine Leuchtreklame des japanischen Nähmaschinenherstellers Riccar.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Bares für Rares"-Objekt erinnert Händler an "LSD-Traum"

Händler Benjamin Leo Leo (53, r.) kauft das Objekt für 320 Euro, sein Kollege David Suppes (37) guckt in die Röhre.
Händler Benjamin Leo Leo (53, r.) kauft das Objekt für 320 Euro, sein Kollege David Suppes (37) guckt in die Röhre.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Doch wie werden die potenziellen Käufer auf das schillernde Asien-Produkt reagieren? Die Antwort: Begeistert! Besonders Benjamin Leo Leo (53) ist von der "verrückten Werbung" schwer angetan. Sie erinnere ihn an einen "LSD-Traum", wie er zugibt.

Als er seinen Konkurrenten am Händlertisch siegessicher eröffnet, dass das Objekt perfekt in seinen Laden passen würde, meldet auch Jos van Katwijk sein Interesse an und erklärt angriffslustig: "Oder in meinen Laden."

Die beiden Männer wirken so paralysiert von der psychedelischen Leuchtreklame, dass sie glatt vergessen, das erste Gebot abzugeben. Dies übernimmt in diesem Fall David Suppes. Der 37-Jährige eröffnet die Auktion mit 100 Euro.

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Im Anschluss steigen auch Leo Leo und van Katwijk ins Bietergefecht ein. Die 200-Euro-Marke ist schnell geknackt, doch ein Ende noch lange nicht erreicht. Am Ende sichert sich Leo Leo für stolze 320 Euro den Zuschlag. Mit dieser Summe hat Verkäuferin Linda "nicht gerechnet".

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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