Bittere Wende bei "Bares für Rares": Händlerin glaubt Expertin nicht, der Absturz ist enorm

Köln - Wirbel bei "Bares für Rares": Händlerin Susanne Steiger (43) stellt die Meinung von Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) öffentlich infrage. Für die Verkäuferin hat das fatale Folgen.

Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel (60) ist bereits seit vielen Jahren als Expertin bei "Bares für Rares" im Einsatz.
Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel (60) ist bereits seit vielen Jahren als Expertin bei "Bares für Rares" im Einsatz.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Myrta Keiser und Benno Falleger aus der Schweiz haben hochwertigen Schmuck aus Thailand mit in das Pulheimer Walzwerk bei Köln gebracht. Es handelt sich dabei um ein Set aus Ring, Ohrringen und Collier, besetzt mit Diamanten und Saphiren.

Hinter den Verkaufsobjekten verbirgt sich eine durchaus emotionale Geschichte. Wie die Besitzerin im Gespräch mit Moderator Horst Lichter (63) verrät, seien die Schmuckstücke ursprünglich ein Geschenk ihres verstorbenen Ehemanns gewesen.

ZDF-Expertin Heide Rezepa-Zabel nimmt die 750er-Gold-Kostbarkeiten anschließend genau unter die Lupe und ist begeistert: "Wir haben hier rund 250 Saphire und etwa 140 Brillanten – insgesamt ca. 3,6 Karat Diamanten und 20 Karat Saphire."

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Als sich Lichter bei seinen Gästen nach dem Wunschreis erkundigt, kippt er fast aus den Latschen. Satte 15.000 Euro fordert Keiser für das Konvolut. "Mein Gott! Das ist richtig viel Geld", merkt der frühere TV-Koch staunend an. Prompt folgt der erste herbe Dämpfer …

Die Sachverständige schätzt den Wert der Schmuckstücke lediglich auf 5000 bis 6000 Euro, also bedeutend niedriger. Verkaufen möchte die Besitzerin dennoch. Sie sagt: "Ich trage den Schmuck ja nicht mehr." Lichter übergibt ihr die begehrte Händlerkarte.

Mit der Preisforderung von 15.000 Euro kann die Sachverständige nicht mitgehen. Sie schätzt den Wert des 750er-Gold-Schmucks "nur" auf bis zu 6000 Euro.
Mit der Preisforderung von 15.000 Euro kann die Sachverständige nicht mitgehen. Sie schätzt den Wert des 750er-Gold-Schmucks "nur" auf bis zu 6000 Euro.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Händlerin zweifelt Expertise der Sachverständigen an

Juwelierin Susanne Steiger (43) sichert sich den Deal am Ende für 3900 Euro.
Juwelierin Susanne Steiger (43) sichert sich den Deal am Ende für 3900 Euro.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Als die funkelnden Objekte im Verhandlungsraum enthüllt werden, ist Susanne Steiger sofort hin und weg. "Wow. Ein Ring mit Saphiren und Diamanten. Der ist schon einmal vielversprechend", schwärmt sie und steckt ihn sich direkt an den Finger.

Doch plötzlich kommt es zu einem unerwarteten Wendepunkt: Die Juwelierin aus Aachen äußert erhebliche Zweifel an der Expertise. "Ich würde gerne unter 4000 bleiben – bei 3800 Euro sehe ich das Set", stellt sie klar.

Ergänzend schiebt Steiger dann noch hinterher: "Ich hab' da eine andere Bewertung vorliegen und sehe die Karatzahl nicht in dem Bereich, der genannt wurde." So deutlich wird der Experten-Meinung in der ZDF-Trödelshow so gut wie nie widersprochen.

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Nach kurzem Überlegen entscheidet sich Keiser dazu, das finale Gebot von 3900 Euro von Steiger anzunehmen. Obwohl die Besucherin aus der Schweiz damit satte 11.100 Euro weniger kassiert als erhofft, ist der Deal damit unter Dach und Fach.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/ZDF/Bares für Rares (2)

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