"Eine Schande": Expertin fährt bei "Bares für Rares" mächtig aus der Haut

Köln - Ärger bei "Bares für Rares"! Schuld ist aber mal nicht Moderator Horst Lichter (64), sondern die mitgebrachte Rarität, worüber sich Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) echauffiert.

Gisela Hiebel (82) aus Mainz möchte ein Erbstück bei "Bares für Rares" verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Gisela Hiebel (82) aus Mainz besucht die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln mit einem Paar Ohrringe im Gepäck.

Die frühere medizinisch-technische Assistentin habe die Schmuckstücke von einer verstorbenen Tante geerbt. Deren Schmuck "fand ich als Kind natürlich faszinierend", erinnert sich die 82-Jährige gerne.

Es handele sich um eine "tropfenförmige Abhängung, ornamental verspielt um einen größeren Mittelstein, ein Diamant im Altschliff, 0,1 Karat", weiß die 60-jährige Sachverständige.

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Vor allem die Rückseite mit ihrer "Hybrid-Bauweise" aus unten Gelbgold und nach oben hin Platin finde die Expertin sehr spannend.

Allerdings gebe es auch einen Makel, der sogar dem früheren TV-Koch Lichter aufgefallen sei.

"Was dir sofort aufgefallen ist, dass diese Pendel sehr glanzvoll sind", so Rezepa-Zabel, die der Meinung sei, dass diese "fast blau-weiß" erscheinen und das sei ursprünglich nicht so gewesen, denn Platin sei eigentlich rauchig-gräulich.

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Die Ohrringe wurden von der Firma G. Heinecke aus Mayen hergestellt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) ärgert sich über die Rarität.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Was hier jemand gemacht hat - das ist eigentlich eine Schande", echauffiert sich die Sachverständige und fährt aus der Haut: "Er hat es rhodiniert, um es noch prunkvoller und glanzvoller erscheinen zu lassen. Und das ist wirklich sehr bedauerlich."

Dann fasst die Sachverständige über die Ohrringe von G. Heinecke aus Mayen zusammen: "Missverstanden - oder sagen wir: in die heutige Zeit transportiert."

Mit 350 Euro würde sich die Mainzerin bereits zufriedengeben, doch da ist Rezepa-Zabel anderer Meinung.

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"Viel zu wenig. Ohrringe aus der Zeit sind selten und sehr begehrt", so die Expertin, die die Schmuckstücke auf 800 bis 900 Euro schätzt.

Hinzu kommt noch, dass im Händlerraum mit Susanne Steiger (43) die Schmuckliebhaberin schlechthin sitzt.

Und die 43-Jährige startet auch direkt mit einem Gebot von 650 Euro. Friedrich Häusser (74) zieht jedoch mit 700 Euro nach.

Aber gegen Steiger ist einfach kein Kraut gewachsen. Denn nachdem Häusser 900 Euro bietet, legt die Händlerin nochmals 50 Euro drauf, sodass der 74-Jährige die weiße Fahne hisst.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder bereits vorab in der Mediathek.

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