Hutnadel sorgt für ratlose Gesichter bei "Bares für Rares": Auch die Expertin ist ahnungslos

Köln - Eine Hutnadel mit einem riesigen Rubin sorgt bei "Bares für Rares" für ratlose Gesichter. Vor allem Expertin Wendela Horz (56) verzweifelt an dem Schmuckstück.

Claus Dehn (68) möchte eine Hutnadel bei "Bares für Rares" verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Oh Gott im Himmel, das ist ja ein mächtiger Klotz", zeigt sich Moderator Horst Lichter (64) begeistert, als er das Objekt von Claus Dehn (68) aus Kempten sieht.

Der Kfz-Meister aus dem Allgäu habe die indische Turbannadel mit dem eingearbeiteten Rubin einst von seinem Vater geerbt.

"Der war Zeit seines Lebens davon überzeugt, dass der Rubin echt ist", verrät der Verkäufer, der auch schon mehrere Juweliere aufgesucht habe. Doch von diesen habe sich keiner festlegen wollen.

Bares für Rares Teenie findet Bild am Straßenrand und geht damit zu "Bares für Rares": Dort wartet der Deal seines Lebens

"Dieses Stück ist nicht in Indien entstanden, sondern in Österreich", weiß die Sachverständige. Demnach seien die Damen Anfang des 20. Jahrhunderts begeistert vom Orient gewesen, weshalb derartiger Schmuck wieder in Mode gekommen sei.

Die Nadel sei aus 585er Gold gefertigt und der Fuchs als Punze zeige, dass sie in Österreich gestempelt worden sei.

Anzeige
Ein riesiger Rubin ziert das edle Schmuckstück.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Bares für Rares"-Händler duellieren sich um die Hutnadel

Elisabeth Nüdling (45) ergattert die Hutnadel am Ende.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Es gibt Hinweise darauf, dass es sich um eine Synthese handelt", macht die 56-jährige Expertin deutlich. Sicher könne dies jedoch nur eine Laboranalyse zeigen.

"Das würde einen extremen Preisunterschied ausmachen", erklärt die Sachverständige zudem.

Trotz alledem will der 68-jährige Kemptener 1000 Euro für seine Nadel haben. Da spielt die Expertin jedoch nicht mit, denn ihre Schätzung liege lediglich bei 500 Euro.

Bares für Rares Premiere bei "Bares für Rares": Händler bieten mit unorthodoxer Methode

"Was wäre denn, wenn es ein echter wäre?", will der frühere TV-Koch wissen. "Dann wäre er auf gar keinen Fall unter 5000 Euro wert", so Horz, die ergänzt: "Es wäre ein absoluter Toprubin."

Auch wenn sein Wunschpreis nicht erreicht ist, möchte der Kfz-Meister sein Glück im Händlerraum versuchen.

"Unabhängig, ob es ein synthetischer Stein ist oder nicht, bin ich interessiert", gibt David Suppes (37) zu verstehen, weshalb er mit 200 Euro starte. Allerdings ist auch Elisabeth Nüdling (45) ganz angetan und erhöht auf 400 Euro.

"Ich hätte gerne 600 Euro", pokert der Verkäufer jedoch und hat Glück: Denn Nüdling ist einverstanden und ist bereit, die 600 Euro zu zahlen. Aber Suppes macht ihr zunächst einen Strich durch die Rechnung und legt nochmal 20 Euro drauf.

Die Schmuckliebhaberin lässt sich dies jedoch nicht gefallen und erhöht auf 650 Euro, womit sie schließlich auch den Deal fix macht.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Mehr zum Thema Bares für Rares: