Wahnsinn bei "Bares für Rares": Ehepaar macht satten Gewinn mit bedeutender Urkunde

Köln - Bei "Bares für Rares" kommen hin und wieder echte Raritäten auf den Tisch, die für Begeisterung sorgen. So auch dieses Mal, wo es um eine Urkunde geht, die von einem berühmten Korsen unterschrieben wurde.

Sandra Dorn und ihr Ehemann Dr. Stefan Hartmann aus Bamberg wollen bei "Bares für Rares" eine Urkunde verkaufen.
Sandra Dorn und ihr Ehemann Dr. Stefan Hartmann aus Bamberg wollen bei "Bares für Rares" eine Urkunde verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Mit der Beglaubigung in der Hand sind Sandra Dorn und ihr Ehemann Dr. Stefan Hartmann aus Bamberg in die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln gereist.

Moderator Horst Lichter (63) kann zunächst nicht glauben, was er dort sieht und möchte daher wissen, von welchem Napoleon das Dokument unterschrieben sei.

"Von DEM Napoleon, dem ersten", bestätigt Expertin Dr. Bianca Berding (48).

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"Mein Gott", staunt der frühere TV-Koch nicht schlecht beim Blick auf das historische Papier, welches der Verkäufer von seinem Großonkel geerbt hat.

Bei dem Dokument handelt es sich um ein Begnadigungsschreiben, das von Kaiser Napoleon Bonaparte persönlich unterschrieben worden ist.

"Napoleon durch die Gnade Gottes und die Verfassung des Empire, Kaiser der Franzosen, König von Italien, Beschützer der Rheinbund-Föderation", steht auf der Urkunde, wie die Kunsthistorikerin verrät.

Die von Napoleon unterzeichnete Begnadigung ist mehr als 200 Jahre alt.
Die von Napoleon unterzeichnete Begnadigung ist mehr als 200 Jahre alt.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares
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"Bares für Rares"-Expertin bestätigt Unterschrift von Napoleon

Händlerin Susanne Steiger (42) ergattert das Dokument.
Händlerin Susanne Steiger (42) ergattert das Dokument.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Demnach handelt sich um ein in großen Teilen vorgedrucktes Dokument. Allerdings gibt es auch handschriftliche Passagen, wie zum Beispiel den Namen der Person, die begnadigt werden soll. Diese heißt Pierre Renners.

"Er hat den Fehler gemacht, dass er sich im Jahre 1809 gewaltsam der Garde nationale widersetzt hat", weiß die 48-Jährige. Anschließend sei er inhaftiert worden.

Dass es sich tatsächlich um die Unterschrift des ehemaligen Kaisers von Frankreich handelt, kann Berding bestätigen.

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Zudem verweist sie auf einen Trockenstempel, der die Authentizität des Dokuments und auch die "institutionelle Macht" demonstriere.

Die Verkäufer wünschen sich 4500 Euro für ihr einmaliges Stück. Die Expertin schätzt das Dokument jedoch nur auf 3000 bis 4000 Euro. Trotzdem nimmt das Paar aus Bamberg die Händlerkarte entgegen.

Im Händlerraum liefern sich Daniel Meyer (51) und Susanne Steiger (42) ein wahres Bietergefecht, welches die 42-Jährige mit 5000 Euro für sich entscheidet.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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