Ansage der Oma lässt Deal platzen: "Bares für Rares"-Kandidatin packt Objekt wieder ein
Köln - Ein Plüschtier soll bei "Bares für Rares" eine vierstellige Summe einbringen. So fordert es zumindest die Oma der Verkäuferin. Am Ende verlässt Mareike die Show ohne einen Cent.
"Oh, das ist ein ganz alter!", erkennt Moderator Horst Lichter (64), als er den Teddy auf seinem Tresen erspäht. Seine Besucherin erklärt, dass der Kuschelbär ihrer Großmutter gehört. Der Verkauf in der ZDF-Sendung finde in ihrem Auftrag statt.
Was Mareike über das Objekt weiß: "Die hat den damals bekommen, das müsste um 1942 oder so sein. Da war sie noch ein kleines Kind." Es sei ein Geschenk des Vaters gewesen. Zur deutlichen Abnutzung erklärt sie: "Sie hat ihn sehr geliebt."
Aufgrund des traditionellen Knopfs im Ohr ist schnell klar: Es handelt sich um ein echtes "Steiff"-Tier. "Hier haben wir einen wirklich klassischen Teddybären aus der ersten Zeit. Wir haben das wunderschöne Mohair-Plüsch aus der Angoraziege", schwärmt Expertin Annika Raßbach.
Leider brummt der Bär nur beim Schütteln. "Wie alt ist der denn?", hakt Lichter neugierig nach. Anhand der Fähnchen-Reste am Knopf vermutet Raßbach eine Herstellung zwischen 1922 und 1925. Der einstige TV-Koch staunt: "100 Jahre alt! Wahnsinn!"
Bleibt nur noch die Frage nach dem Wunschpreis: "Die Oma meinte, um die 3000 Euro, da wäre sie schon sehr happy mit", verrät Mareike. Lichter bekommt große Augen, doch seine Expertin kann die Vorgabe bestätigen: Sie taxiert den Wert auf 2500 bis 3000 Euro.
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"Bares für Rares"-Händler sorgen mit Geboten für herbe Enttäuschung
Auch im Händlerraum erobert der süße Teddybär die Herzen der Protagonisten im Sturm. Julian Schmitz-Avila (39) will sofort das Brummen testen, wird aber von Friedrich Häusser ausgebremst. "Julian, nicht so doll, der Kopf ist nicht so fest", warnt der 73-Jährige.
Das erste Gebot kommt von Wolfgang Pauritsch - und entpuppt sich als herber Dämpfer. Magere 100 Euro bietet der Österreicher für das "Steiff"-Objekt. Selbst danach geht es nur in ganz kleinen Schritten aufwärts. Mareike wirkt zunehmend zerknirschter.
Sarah Schreiber (39) erkennt das Dilemma und erkundigt sich beim Stand von 280 Euro nach dem Schätzpreis. Als die Händler die hohe Expertise hören, geht ein Raunen durch den Raum. Häusser will daraufhin die Schmerzgrenze wissen.
"Mit 2800 Euro würde ich auch noch gehen", offenbart die Verkäuferin. Mehr als 2300 Euro will aber niemand bezahlen. Mareike bricht die Auktion ab und packt den Bären wieder ein. "Ich glaube, meine Oma ist dann zu traurig", betont sie zum Abschied.
"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.
Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

