Köln - Bei "Bauer sucht Frau" gelten für den Kampf um die große Liebe strenge Regeln. Ohne Führungszeugnis oder mit dem falschen Tattoo gelangt kein Teilnehmer vor die RTL-Kamera. Doch damit nicht genug …
Am Sonntag stellt Moderatorin Inka Bause (57) wieder einmal neue Landwirte vor, die ihrem privaten Glück im TV auf die Sprünge helfen wollen. Bevor jedoch geknuddelt, gebusselt und gestritten wird, müssen die Protagonisten die Hosen herunterlassen.
Ein aktuelles Führungszeugnis ist laut einem Enthüllungsbericht der "Bild"-Zeitung für eine Bewerbung etwa unerlässlich. Dies gehe aus dem geheimen Kandidatenvertrag hervor, welcher dem Blatt vorliegen soll.
Zusätzlich müssen die Singles versichern, nicht wegen schwerer Straftaten vorbestraft zu sein. Dazu zählen unter anderem Mord, Totschlag, Sexualdelikte, Menschenhandel, Raub oder Brandstiftung. Des Weiteren darf auch nicht gegen sie ermittelt werden.
Auch jedes einzelne Tattoo werde genau überprüft. Extremistische Symbole und Slogans können mit dem Ausschluss aus der Sendung bestraft werden. Ferner werden vom Sender keinerlei Diskriminierung und übergriffiges Verhalten geduldet.
Selbiges gelte für illegale Drogen und übermäßigen Alkoholkonsum. Auf Social Media dürfen darüber hinaus keine Posts, Likes oder Shares getätigt werden, wenn diese für jemand anderen schädlich sein könnten.
"Bauer sucht Frau"-Kandidaten müssen zehn Jahre lang schweigen
Besonders krass ist die Schweigepflicht. Laut "Bild" dürfen die Kandidaten sage und schreibe zehn Jahre lang nicht über Produktionsdetails, Vertragsinhalte und andere Interna sprechen, nicht einmal mit Familienmitgliedern.
Wer gegen die Auflagen verstößt, riskiere eine Vertragsstrafe. Landet ein Streitfall doch mal vor Gericht, dürfen die Teilnehmer die Produktion oder Ausstrahlung der Sendung nicht per Eilantrag torpedieren.
Alle Rechte abgeben müssen die liebestollen Singles aber nicht. Dies sei innerhalb der Verträge auch klar so festgehalten. Demnach bleiben normale Unterlassungs- oder Schadenersatzklagen jederzeit möglich.
Eine weitere Regel, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, lautet nach "Bild"-Infos: Wer unterschreibt, muss Single sein! In den vergangenen Staffeln gab es immer mal wieder Kandidaten, die es mit ihrem Beziehungsstatus nicht ganz so genau genommen haben.
Außerdem gelte ein striktes Kontaktverbot. Die Landwirte dürfen nicht schon im Vorfeld über WhatsApp, Instagram und Co. kontaktiert oder gar privat gedatet werden. Gemeinsame öffentliche Auftritte sind bis zur Ausstrahlung der letzten Folge verboten.