Ellmau/München - Die 5. Folge der aktuellen Staffel "Der Bergdoktor" endete mit einem dramatischen Unfall, den – zumindest zu einem gewissen Teil – Lilli (Ronja Forcher, 29) zu verantworten hat. Im Nachgang versucht die sonst so gutmütige Gruber-Tochter auch noch, das zu verheimlichen. Ronja Forcher erklärt die Gründe für Lillis Verhalten.
Achtung, Spoiler!
Zum Ende der fünften "Bergdoktor"-Folge drängte Lilli ihren Angestellten Xaver (David Ali Rashed, 24) dazu, nach Feierabend noch einmal mit dem Auto loszufahren. Der junge Mann verunfallte dabei schwer.
In Folge sechs wird klar: Xaver wurde so schwer verletzt, dass er in ein künstliches Koma versetzt werden musste.
Lilli weiß, dass sie eine Mitschuld trägt. Gegenüber ihrem Vater Martin Gruber (Hans Sigl, 56) offenbart sie, dass sie hofft, dass Xaver sich nach seinem Erwachen an nichts mehr erinnern kann und ihre Mitverantwortung so verborgen bleibt.
So berechnend und kalt haben die "Bergdoktor"-Zuschauer Lilli noch nie erlebt. Ronja Forcher hat für die Veränderung ihrer Serienfigur eine Erklärung.
"Der Bergdoktor": Ronja Forcher erklärt die Gründe für Lillis Verhalten
Der Unfall sei das "große Finale eines unfassbaren Stressbergs", der sich über Wochen aufgebaut habe, sagt die Schauspielerin im Gespräch mit "Bunte".
"Lilli hat natürlich total Angst um Xaver, er ist ihr wichtig. Lilli ist ja kein kaltherziges Monster, sie ist sehr mitfühlend und weiß, dass sie diesen jungen Menschen gerade in Gefahr gebracht hat."
Warum steht sie dann nicht zu ihrem Fehler? "Sie hat so Angst, diesen Landhandel zu verlieren und die Grubermilch – das hängt ja alles zusammen. Sie will ihren Opa auch nicht enttäuschen oder ihrer Tante recht geben müssen, dass sie noch nicht bereit ist", erklärt Forcher.
"Lilli weiß weder, wie es vorwärts noch, wie es rückwärts geht. Das ist einfach nur Verzweiflung."
Wie es für Lilli weitergeht, wird sich in den kommenden Folgen zeigen. Die sechste Folge "Der Bergdoktor" läuft am 19. Februar im ZDF und ist bereits jetzt in der ZDF-Mediathek abrufbar.