"Der Bergdoktor": Mark Keller erklärt, warum Dr. Kahnweiler "einen an der Klatsche hat"

München - Seit 2008 spielt Mark Keller (57) den liebenswert tölpelhaften Dr. Alexander Kahnweiler bei der ZDF-Serie "Der Bergdoktor". Die Rolle war aber zunächst ganz anders angelegt.

Dr. Martin Gruber (Hans Sigl, 53, l.) und Dr. Alexander Kahnweiler (Mark Keller, 57) sind mittlerweile als Team zusammengewachsen.
Dr. Martin Gruber (Hans Sigl, 53, l.) und Dr. Alexander Kahnweiler (Mark Keller, 57) sind mittlerweile als Team zusammengewachsen.  © ZDF/Erika Hauri

Als Arzt am Krankenhaus kriegt es Dr. Kahnweiler immer wieder mit Dr. Martin Gruber (Hans Sigl, 53) und dessen komplizierten Patientenfällen zu tun. Anfangs hatten die beiden noch ihre Probleme, aber über die Zeit sind sie als Team zusammengewachsen.

Auch bei den Bergdoktor-Fans ist die Rolle des Dr. Ka eines der Highlights des ZDF-Dauerbrenners!

"Doc, du bist der Star geworden in der Serie", "Ich schau die Staffel nur noch wegen Mark Keller" und "Eine meiner Lieblingsrollen beim Bergdoktor, der Herr Dr. Kahnweiler", schreiben die TV-Zuschauer beispielsweise auf der offiziellen Bergdoktor-Instagram-Seite.

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Die Fans lieben vor allem Dr. Kahnweilers verrückte Art; ein Gegensatz zu Dr. Gruber, der meist kompetent und clever auftritt. Dabei war das ursprünglich überhaupt nicht geplant.

"Die Rolle war zunächst geschrieben genau wie der Hans. Er war einfach nur der Gegenspieler von ihm", verriet Keller im Interview bei der ZDF-Sendung "Volle Kanne". "Er hat genau gleich gesprochen wie der Hans, er war kompetent."

"Der Bergdoktor" auf Instagram

"Der Bergdoktor": So entstand die typische Kahnweiler-Stimme

Keller und Sigl stehen seit 2008 für "Der Bergdoktor" vor der Kamera. (Archiv)
Keller und Sigl stehen seit 2008 für "Der Bergdoktor" vor der Kamera. (Archiv)  © Patrick Seeger/dpa

Keller und auch Sigl hätten davon aber nicht viel gehalten, weil sich ihre Rollen einfach zu ähnlich gewesen wären. "Dann hab ich gesagt, es wär viel besser, wenn ich die Rolle ein bisschen anders anlegen könnte", so Keller. So habe er dann die typische Kahnweiler-Stimme mit eingebracht und den Charakter entwickelt.

Mit der Stimme hatte der 57-Jährige zuvor seinen beiden Söhnen Aaron (30) und Joshua (27) jeden Abend ein erfundenes Märchen erzählt. Und so sei die Idee entstanden, die Rolle so anzulegen, "dass der Typ einen an der Klatsche hat". Das sei das Rezept für die Figur gewesen.

Zu seinen beiden Söhnen hat Keller eine sehr enge Verbindung. Eine traurige Familiengeschichte hat sie zusammengeschweißt.

Titelfoto: ZDF/Erika Hauri

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