Böhmermann-Autorin präsentiert neue ZDF-Show: Caro Worbs will "Hommage ans klassische Live-Fernsehen" liefern

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Von Jonas-Erik Schmidt

Köln - Wer Jan Böhmermanns (45) "ZDF Magazin Royale" schaut, kennt Caro Worbs (32) längst - für alle anderen ist jetzt der Moment, sie kennenzulernen: Die Autorin und Podcasterin ("too many tabs") moderiert am Freitagabend (10. April, 20 Uhr online, 23 Uhr im TV) erstmals eine neue, von ihr maßgeblich mitgestaltete Sendung.

Für die neue ZDF-Show schlüpft Caro Worbs (32) in verschiedene Rollen. Hier steht sie etwa als Nachrichtensprecherin Sabine Carolina Foehnigs vor der Kamera.
Für die neue ZDF-Show schlüpft Caro Worbs (32) in verschiedene Rollen. Hier steht sie etwa als Nachrichtensprecherin Sabine Carolina Foehnigs vor der Kamera.  © ZDF/Lennart Speer

Sie heißt "ZDF Magazin vor Ort" und ist, wie der Name schon zeigt, ein Ableger aus dem Böhmermann-Show-Kosmos.

"Ich bin Jan sehr dankbar dafür, dass er uns die Chance gibt und uns seinen Sendeplatz am Freitagabend anvertraut", sagt Worbs der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Wahrscheinlich ist er einfach froh darüber, nicht selbst rauszumüssen." 

Geplant ist nämlich ein Format, das Zuschauer hinaus in die Welt führt - eine "Hommage an das klassische Live-Fernsehen in seiner ganzen Pracht", wie es heißt.

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Worbs präsentiert es im Wechsel mit Chris Sommer (34). Beide entstammen dem "ZDF Magazin Royale"-Ensemble. Geplant sind vier Folgen.

Neben Worbs wird auch Böhmermann-Autor Chris Sommer für das "ZDF Magazin vor Ort" im Einsatz sein.
Neben Worbs wird auch Böhmermann-Autor Chris Sommer für das "ZDF Magazin vor Ort" im Einsatz sein.  © ZDF/Lennart Speer

Caro Worbs arbeitet seit 2018 für Jan Böhmernmann

Die erste Folge dreht sich um die Vulkaneifel - vor Ort berichtet Caro Worbs als Reporterin Katja Forohrd.
Die erste Folge dreht sich um die Vulkaneifel - vor Ort berichtet Caro Worbs als Reporterin Katja Forohrd.  © ZDF/Vincent Johnson

Was genau in der ersten Ausgabe passieren wird, für die Worbs zuständig ist, dazu lässt sich der 32-Jährigen kaum etwas entlocken. "Live-Fernsehen ist unberechenbar, deshalb kann jederzeit alles passieren", sagt sie nebulös und klingt dabei fast schon wie ihr Chef Böhmermann, der - sobald er sich etwas Neues ausgedacht hat - eine noch überschwänglichere Lust am Verwirrspiel pflegt. 

Das ZDF immerhin verrät, dass sich die erste Folge um die Vulkaneifel drehen soll. "Seismische Aktivitäten stellen die sonst so friedlich quirlige Region auf den Kopf", heißt es in der Ankündigung. Das Team um Caro Worbs wolle "Klarheit in die diffuse Lage" bringen. Das klingt nach: Achtung, Satire. Worbs selbst sagt: "Ich persönlich brenne sehr für den Lokaljournalismus und ländliche Regionen."

Dass die 32-Jährige viel Handwerk von Böhmermann gelernt hat, ist anzunehmen. Seit 2018 ist sie Autorin bei seiner Sendung und nahm immer mehr Rollen auch vor der Kamera ein - etwa als Polit-Talkerin "Maischbritt di Leronzo", als Julia-Klöckner-Parodie "Carola Knöckler" und als Heilpraktikerin "Gabriele Wrobczyk-Engelbrecht".

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Ihr zweites Standbein ist der unterhaltsame Podcast "too many tabs", in dem sie und ihr Kollege Miguel Robitzky mitunter sehr abseitige Themen durchrecherchieren. Sie nennt verschiedene Vorbilder. "In der langen Tradition der Reporter vor Ort sehe ich mich persönlich ganz klar in der Nachfolge von Antonia Rados. Für die Parts im Studio hingegen ist Susanne Daubner für mich eine absolute Stilikone, an deren Souveränität ich mich orientiere", sagt sie.

Allerdings schaue sie auch gerne beim Nachrichtensender Phoenix rein. Sie hat festgestellt: "Da herrscht ein etwas strengerer Moderations-Look."

Titelfoto: ZDF/Lennart Speer

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