"Das perfekte Dinner": Jenny legt Messlatte "sehr, sehr hoch" und geht Risiko ein

Koblenz - "Jenny hat die Messlatte selber sehr, sehr hoch gesetzt", formuliert Kandidatin Julia (34) ihre Erwartungen an ihre Mit-Kandidatin, die in der Freitagsfolge von "Das perfekte Dinner" ihre Kochkünste präsentiert. Obendrein geht die 42-Jährige bei der Zubereitung ihres Rinderbratens auch noch ganz bewusst ein Risiko ein.

"Das perfekte Dinner": Die Kandidatinnen Michelle (29, l.) und Julia (34) freuen sich in der Freitagsfolge auf das Abendessen ihrer Mit-Kandidatin.  © RTL

Die Kandidatin aus der Westerwald-Gemeinde Großmaischeid nördlich von Koblenz hat in den vorangegangenen Folgen dieser Woche immer wieder mit ihren Kochkünsten geprahlt. Auch Mit-Kandidat Jockel (60) bemerkt deshalb kritisch: "Sie hat so viel rausgehauen, sie muss da wirklich heute eine Schippe drauflegen."

Selbstbewusst sagt Jenny in der Freitagsfolge: "Ich bin davon überzeugt, dass ich sehr gut kochen kann." Wohl auch deshalb schmort sie den Braten für das Hauptgericht ihres an der spanischen Küche orientierten Menüs nicht im Ofen, sondern in einem Topf unter Zuhilfenahme glühender Kohlen.

Das Riskante bei dieser Methode: Die Temperatur kann nicht so gut kontrolliert werden wie in einem Backofen. Als die 42-Jährige das Fleisch testet, ist sie zufrieden: "So gefällt mir das. Gut, dass ich das Risiko hier eingegangen bin."

Das perfekte Dinner Nur ein Punkt Unterschied: "Perfektes Dinner"-Gewinner fehlen die Worte: "Kenne mich so nicht"

Doch ihre Gäste werden das bei der Bewertung der Hauptspeise später etwas anders sehen.

Anzeige

Kritik bei "Das perfekte Dinner": "Das Fleisch war nicht zart genug"

Die 42-Jährige (hier in der Folge vom Dienstag) räumt nach ihrem Hauptgang ein, dass dieser "nicht jedem gemundet" habe.  © RTL

Jenny serviert das geschmorte Fleisch zusammen mit Karotten, einem Kartoffel-Sellerie-Stampf und einer äußerst geschmacksintensiven Soße, die auf der Basis von Chorizo-Würsten gekocht wurde - diese spanischen Rohwürste werden in der Regel kräftig mit Paprika und Knoblauch gewürzt.

Sowohl der Braten als auch die Soße lösen bei ihren Mit-Kandidaten Kritik aus. Julia bemängelt etwa, dass der Saucengeschmack "arg intensiv" gewesen sei und ergänzt: "Pur konnte man sie eigentlich nicht essen."

Für Jockel war die Soße zu fetthaltig. Zudem beanstandete er: "Das Fleisch war nicht zart genug" und "es war trocken". Auch die 29-jährige Michelle übt Kritik und findet, das Fleisch sei "ein bisschen trocken" gewesen.

Das perfekte Dinner "Pfeffermühle ausgerutscht?" Kandidat Jockel gerät bei "Das perfekte Dinner" ins Würz-Debakel

Jenny gibt nach dem Hauptgang offen zu: "Ich glaube, dass die Hauptspeise nicht jedem gemundet hat." Für ihre Vorspeise (drei verschiedene Tapas) und ihr Dessert mit katalanischer Creme sowie Pflaumen und Äpfeln aus dem Ofen mit Butterstreuseln erntet sie gemischte Kritik.

Am Ende erhält die 42-Jährige 23 Punkte für ihr Menü. Die Siegerin in dieser Woche ist damit Julia aus Koblenz, die am Donnerstag 38 Punkte erzielte.

Die finale Folge dieser Woche von "Das perfekte Dinner" mit Jennys Menü wird am Freitagabend, ab 19 Uhr, bei VOX ausgestrahlt. Zusätzlich gibt es die Episode auch auf der Streaming-Plattform RTL+.

Mehr zum Thema Das perfekte Dinner: