Eklat bei "DHDL" um Carsten Maschmeyer: "Das ist das Frechste, was ich jemals erlebt habe"

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Köln - Auf den letzten Metern der aktuellen Staffel von "Die Höhle der Löwen" erlebt Investor Carsten Maschmeyer (66) ein waschechtes Debakel. Sollte der Unternehmer dreist über den Tisch gezogen werden?

Die Gründerinnen Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke haben hinter den Kulissen für ordentlich Unmut gesorgt.
Die Gründerinnen Stella Hinderer (l.) und Karla Emcke haben hinter den Kulissen für ordentlich Unmut gesorgt.  © RTL / Bernd-Michael Maurer

Dieser Eindruck ist in der neuen Folge von "Die Höhle der Löwen" am Montagabend noch nicht direkt zu erkennen.

Im Detail geht es dabei um das Start-up Sun Matters und die beiden Gründerinnen Stella Hinderer und Karla Emcke. Vor laufender Kamera tüten die Powerfrauen noch einen starken Deal ein, sacken 100.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firma ein.

Zum Eklat kommt es dann aber erst hinter den Kulissen!

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Denn: Die Gründerinnen fordern aus heiterem Himmel sage und schreibe 750.000 Euro für fünf Prozent ihrer Anteile.

"Ich muss es so deutlich sagen: Das ist das Frechste, was ich in meinen langen Jahren als Investor jemals innerhalb oder außerhalb der 'Höhle der Löwen' erlebt habe", faucht der Unternehmer bei BILD.

"Eine derart maßlose und egoistische Nachverhandlung hat kein Löwe seit Bestehen der Sendung erlebt", stellt der Unternehmer fest.

Nach dem Pitch vor laufender TV-Kamera schien die Welt für Carsten Maschmeyer (66) und die beiden Gründerinnen noch in Ordnung.
Nach dem Pitch vor laufender TV-Kamera schien die Welt für Carsten Maschmeyer (66) und die beiden Gründerinnen noch in Ordnung.  © RTL / Bernd-Michael Maurer

E-Mail von Carsten Maschmeyer soll Gründerinnen zur Vernunft bringen

Der Investor hätte statt 100.000 Euro plötzlich 750.000 Euro blechen müssen – für fünf statt (wie vereinbart) 20 Prozent der Anteile.
Der Investor hätte statt 100.000 Euro plötzlich 750.000 Euro blechen müssen – für fünf statt (wie vereinbart) 20 Prozent der Anteile.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Dass es nach Deals vor laufender TV-Kamera immer mal wieder zu Nachverhandlungen komme, sei typisch für die Sendung, erklärt Maschmeyer.

Eine derartige Nachverhandlung habe es in seinen zehn Jahren bei "DHDL" aber noch nicht gegeben.

Zumal sich das "DHDL"-Urgestein nicht nur über die Forderung ärgert – vielmehr mache ihm die verschwendete Zeit zu schaffen: "Am allermeisten ärgert mich, dass die beiden anderen Start-ups, die tatsächlich seriös nach einem Investor suchen, den kostbaren Sendeplatz weggenommen haben."

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Die Finger von Sun Matters lassen will der 66-Jährige aber offenbar trotzdem nicht. Stattdessen haben sich der Unternehmer und sein Team im Nachgang per Mail bei den Gierig-Gründerinnen gemeldet.

"(...) Wir stehen selbstverständlich weiterhin zu dem in der Aufzeichnung vereinbarten Deal, sofern du diesen umsetzen möchtest. Dafür wäre es jedoch dringend erforderlich, das durch die überzogene Forderung beschädigte Vertrauen wiederherzustellen", heißt es darin.

Titelfoto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

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