Mirja du Mont zieht Bilanz nach Dschungel-Aus: "Das hat meine Psyche wirklich kaputt gemacht"

Gold Coast (Australien) - Mirja du Mont (50) musste an Tag 10 des Dschungelcamps ihre Koffer packen. Den Grund für ihr frühes Aus hat sie schon ausgemacht: "Wenn mir keiner gegen den Karren pisst, dann pisse ich auch nicht zurück!"

Mirja du Mont (50) kämpfte im australischen Busch gegen ihre Angststörung.  © RTL

Von Enttäuschung fehlt jede Spur. Ganz im Gegenteil, die 50-Jährige wirkt gar erleichtert über ihr Ausscheiden. "Mir geht es fantastisch, dass ich jetzt hier stehe. Ich habe den Dschungel überlebt. Ich freue mich sehr, dass ich so tolle Menschen kennengelernt habe, dass ich meine Angststörung bis hierhin echt überwunden habe", sagt sie im RTL-Interview.

Die Freude über den Umzug vom Lagerfeuer an die Hotelbar dürfte auch ihre zwischenzeitliche Krise befeuert haben, die sie unter anderem auch als Grund für die maue Anruferzahl aufführte.

Am Anfang habe sie immer gesagt, dass sie ausziehen werde, weil sie fünf Tage im Nassen liegen musste und dadurch nicht geschlafen habe. "Und das hat meine Psyche wirklich kaputt gemacht. Also ich war gerädert", erzählt sie.

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Doch nicht nur ihre Aufgabe-Gedanken hätten das Aus für sie bedeutet, auch ihr Charakter, meint sie.

"Ich glaube, dass ich vielleicht zu langweilig bin. Ich bin einfach keine Krawallmaus. Wenn du mich einkaufst, weißt du, ich höre mir immer beide Seiten an. 
Ich habe für beide Seiten Argumente. Wenn mir keiner gegen den Karren pisst, dann pisse ich auch nicht zurück. Von daher kann das sein, dass das dann einfach zu langweilig war", bilanziert sie.

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Mirja du Monts Zeit im Dschungel ist abgelaufen

Mirja du Mont: "Ich wollte nur nicht als Erster raus"

Mirja du Mont (50, r.) ließ sich, ganz im Gegenteil zu Ariel (22, l.), im Camp nicht auf Krawall ein.  © RTL

Die Graue-Maus-Erkenntnis kann ihren Stolz auf sich selbst aber nicht trüben. Sie habe Ekelprüfungen gemacht, von denen sie ausgegangen sei, dass sie so etwas nie machen würde. 


"Kakerlaken, Spinnen, Würmer überschüttet, hat mir nichts ausgemacht. Ich habe mir selbst die Kakerlaken aus dem Haar selber rausgemacht, habe gesagt, ich habe keine Angst mehr. Wie geil, wie geil, wie geil, mit dieser Erkenntnis hier rauszukommen", schwärmt sie.

Ihr Minimalziel habe sie außerdem erreicht. "Ich wollte nur nicht als Erster raus", gesteht die Schauspielerin.

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Nach der Verabschiedung aus dem Dschungel wolle sie trotz der in Deutschland nachtschlafenden Stunde als Erstes ihre Kinder anrufen. "Und wehe, die machen ihr Handy aus. Ich mache Terror. Ich rufe da so lange an, bis einer rangeht", kündigt sie an.

Im Finale wünscht sich du Mont Simone Ballack (49), Ariel (22) und Samira Yavuz (32).

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft noch bis zum 9. Februar immer täglich zur Primetime um 20.15 Uhr bei RTL und auf Abruf bei RTL+.

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