So privat wie nie: Sonja Zietlow packt über Ehe mit "Dschungelcamp"-Mitarbeiter aus
Köln - Sie steht vor der Kamera, er schreibt im Hintergrund ihre Gags: Sonja Zietlow (57) und ihr Ehemann Jens Oliver Haas (59) gewähren einen seltenen Einblick in ihre Beziehung. Das "Dschungelcamp" spielt darin eine tragende Rolle.
Vor 23 Jahren gaben sich die beiden bereits nach nur drei gemeinsamen Monaten das Jawort. Kennengelernt haben sie sich am Set von "Der Schwächste fliegt". Dass es bei ihnen schnell ernst wurde, beweist die Gestaltung des Heiratsantrags.
Im "Bild"-Interview erinnert sich Sonja zurück: "Der Heiratsantrag war im Treppenhaus." Doch ihr Gatte korrigiert sie prompt: "Der war im Flur!" Am Ende einigen sich die beiden auf eine Hybridversion: "Im Flur, mit der Tür offen zum Treppenhaus."
Auf Socken habe ihr damaliger Freund in der Arbeiterwohnung in Köln plötzlich vor ihr gestanden. Die Frage aller Fragen stellte Haas damals nicht, stattdessen hielt er der gebürtigen Bonnerin nur den Ring unter die Nase.
Ein Antrag ohne viel Tamtam - unspektakulär, intim, echt. Die heute 57-Jährige erinnert sich noch genau an ihre Reaktion auf die überraschende Geste: "Ist das jetzt ein Antrag oder was?", habe sie Oliver gefragt. Seine Antwort: "Ja, wenn du willst, gerne!" Lange überlegen musste Sonja damals nicht.
"Zack. Gleich Nägel mit Köpfen gemacht", resümiert die Moderatorin. Seit der allerersten Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" (IBES) schreibt Haas zudem als Autor hinter den Kulissen ihre fiesen Seitenhiebe.
Während Dschungelcamp-Zeit: Sonja Zietlow und Ehemann wohnen getrennt
Das beliebte Trash-Format ist und bleibt das Herzensprojekt der beiden: "Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf den Dschungel. Und wir brennen immer noch dafür", schwärmt Sonja im Interview.
Ihr Ehemann bringt die Bedeutung noch deutlicher zum Ausdruck. Vielsagend merkt er an: "Das ist die größte Konstante in unserem Leben. […] Das ist im Grunde genommen unser Kind!" Dennoch zieht das Paar in Australien eine klare Beziehungsgrenze.
"Wir sind in getrennten Wohnungen, wir haben getrennte Schichten. Wir sehen uns nur am Set", erklärt Jens Oliver Haas. Sobald die Arbeit beginnt, ist für beide klar: "Da sind wir nur Kollegen!" Die selbst auferlegte "IBES"-Distanz hat aber auch noch andere Gründe.
"Es geht eigentlich darum, dass wir uns nicht gegenseitig stören", ergänzt Sonja. "Es ist auch einfacher, nicht seinen Shit dann bei dem anderen abzuladen […]." In den zwei Wochen Australien seien sie und ihr Gatte mehr "verheiratete Kollegen" als ein Ehepaar.
Titelfoto: Matthias Balk/dpa

