Berlin - Isabell Horn (42) lebt gemeinsam mit ihrem Partner in einer offenen Beziehung – ein Lebensmodell, das nicht bei allen auf Zustimmung stößt. Nun positioniert sich die "GZSZ"-Bekanntheit deutlich gegen die vielen Vorurteile.
"Offene Beziehung? Die meisten liegen komplett falsch", macht die 42-Jährige in einem aktuellen Beitrag auf Instagram deutlich.
Sie erklärt, dass sie die Reaktionen darauf längst kenne: Einige würden es feiern, andere fänden es völlig daneben. Ihre eigene Haltung sei dabei differenziert und sie könne beide Seiten verstehen.
"Was ich aber nicht verstehe: wie schnell Menschen urteilen, ohne wirklich zu wissen, wie es sich anfühlt", so die ehemalige "GZSZ"-Schauspielerin.
Die Aussagen, mit denen das Paar am häufigsten konfrontiert werde: "Euch fehlt doch was", "Das hält eh nicht" oder "Am Ende wird einer verletzt".
Dabei stellt sie jedoch klar, dass eine offene Beziehung kein Allheilmittel sei. "Wenn eine Beziehung kaputt ist … dann wird sie durch Öffnung nicht besser. Im Gegenteil", so Horn.
Isabell Horn sieht Ehrlichkeit als Grundlage ihrer offenen Beziehung
Sie betont, dass die Entscheidung für eine offene Beziehung nicht aus einer Krise heraus entstanden sei. Stattdessen habe vielmehr die Frage im Raum gestanden: "War das schon alles? Oder gibt es noch mehr Ehrlichkeit zwischen uns?"
Dadurch würden sie heute mehr miteinander sprechen, mehr hinterfragen und seien ehrlicher als je zuvor. "Und ja … das ist manchmal auch unbequem", stellt Isabell klar.
Feste Regeln gebe es dabei nicht. Vielmehr stehe Ehrlichkeit im Mittelpunkt, ebenso wie gegenseitiger Respekt und Verantwortung füreinander.
Ihre gemeinsamen Kinder würden weiterhin in einem stabilen Zuhause aufwachsen, "mit zwei Eltern, die sich lieben und respektieren".
Zudem glaube sie, dass dieses Modell nicht für jeden sei und nicht jede Beziehung gleich aussehen müsse, um richtig zu sein.