"Hartz und herzlich": Lisa (19) hochschwanger, kann ihr arbeitsloser Freund Leon (19) helfen?

Magdeburg - Es ist die Zeit des Umbruchs bei "Hartz und herzlich" aus Magdeburg: Die 19-jährige Lisa ist im achten Monat schwanger, hat Angst vor der Geburt und keine Arbeit. Doch ihr ebenfalls 19-jähriger Freund Leon eilt ihr und dem gemeinsamen Kind zu Hilfe.

Die 19-jährige Lisa aus Magdeburg ist arbeitslos - und hochschwanger!
Die 19-jährige Lisa aus Magdeburg ist arbeitslos - und hochschwanger!  © RTLZWEI

Die Hartz-IV-Empfängerin Lisa steht wenige Wochen vor der Entbindung ihres ersten Kindes. Die Kontrolltermine bei der Frauenärztin seien so weit gut verlaufen, trotzdem hat die 19-Jährige Angst vor der Geburt.

Ihre Tochter sei schon jetzt zu groß und zu schwer, demnach bleibe keine andere Wahl als eine künstlich eingeleitete Geburt oder Kaiserschnitt. "Ich hab extrem Respekt vor der Entbindung", beichtet Lisa.

Zu den Bedenken vor der Geburt kommen weitere Sorgen: Die Magdeburgerin hat keinen Job und auch keine Ausbildung. Außerdem scheint es, als müsse sie mit ihrem Kind in die kleine Wohnung ziehen, die sich bereits ihre neunköpfige Familie teilt.

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Ihr Freund Leon kommt schließlich zu Hilfe: Gemeinsam mit seiner Partnerin möchte er in die erste eigene Wohnung ziehen. Doch das war leichter gesagt als getan: "Lange habe ich nach einer Wohnung gesucht. Kein Vermieter hat gesagt, dass ich eine Wohnung bei denen bekomme", so der 19-Jährige.

Doch dann ist es endlich so weit. Freudestrahlend eröffnet er seiner Partnerin, dass er einen Wohnberechtigungsschein ausgestellt bekommen habe und so endlich eine Wohnung für die beiden finden konnte. Feierlich unterschreiben sie gemeinsam den Mietvertrag.

"Hartz und herzlich" aus Magdeburg: Schwangere Lisa hat Angst vor der Geburt

Die 19-jährige Lisa ist besorgt über die Zukunft. Sie sucht Trost bei ihrer Familie.
Die 19-jährige Lisa ist besorgt über die Zukunft. Sie sucht Trost bei ihrer Familie.  © RTLZWEI

"Erste eigene Wohnung, viel besser als irgendwo anders zu wohnen", stellt Leon fest. Geplant war das Kind der beiden zwar nicht, aber Leon will sich nun optimistisch dieser neuen Aufgabe stellen.

Voller Eifer legt er direkt los, die ganze Wohnung mit Kindersicherungen auszustatten, "damit das Jugendamt nicht rummeckern kann" - und das, obwohl Lisa nach Anordnung vom Amt die ersten sechs Monate in einem Mutter-Kind-Heim verbringen soll.

Die neue Wohnung des jungen Paares ist über 70 Quadratmeter groß und hat drei Zimmer - aber gar keine Möbel.

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Da die beiden Hartz-IV-Empfänger sind, bekommen sie vom Amt genügend Geld für eine Erstausstattung. Hand in Hand spazieren Lisa und Leon in ein Sozialkaufhaus und suchen sich überschwänglich alle möglichen Möbel aus.

Als sie anschließend auf die Rechnung schauen, müssen sie feststellen, dass sie das gesamte Budget aufgebraucht haben - und noch nicht einmal irgendwelche Elektrogeräte wie Fernseher, Kühlschrank oder Herd besitzen. Doch Leon lässt sich damit nicht beeindrucken, er meint, man könne die Geräte in monatlichen Raten zahlen. Dass das junge Paar somit prompt Schulden auf sich nimmt, scheint egal zu sein.

Doch der Schein trügt: In der Vorschau auf die kommende Woche ist klar zu sehen, wie verzweifelt und überfordert Lisa mit ihrer Rolle als junge Mutter scheint. Wie geht es weiter mit Lisa und Leon? Werden sie die Aufgaben als junge Erwachsene meistern?

Wie es bei "Hartz und herzlich" weitergeht, erfahrt Ihr dienstags um 20.15 Uhr auf RTLZWEI oder schon vorab bei RTL+.

Titelfoto: RTLZWEI

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