Kulinarisches Neuland für Großfamilie: "Wenn ick dit Jeld hätte ..."
Ostfriesland - Sandra (42) und Tino (46) haben sich ein großes Ei von einer Straußenfarm liefern lassen. Dieses zu einer leckeren Speise zu verarbeiten, ist aber schwieriger als gedacht.
"Wenn ick dit Jeld hätte, würde ick mir jerne noch mal ein Straußenei koofn - würde ick denn als Spiegelei machen", sagt die Sechsfach-Mama zu Beginn der neuen Staffel "Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock" (RTLZWEI).
Um das mehr als 50 Euro teure Ei nicht einfach kaputtzuschlagen, um an das flüssige Innere zu gelangen, soll es vorsichtig aufgebohrt und ausgeblasen werden, damit die Hülle erhalten bleibt: "Wir wollen das als Erinnerung behalten!"
Der erste Bohrversuch sorgt für ein kleines Loch in der dicken Schale. Doch rauslaufen können Eiweiß und -gelb so noch nicht.
"Heilige Kacke, jetzt brauche ich mal ein anderes Gefäß", verlangt Familienvater Tino, der an der gegenüberliegenden Seite noch ein zweites Loch bohrt und den Inhalt dann mit viel Lungenkraft herausbläst.
Sandra bei Hartz und herzlich: "Ick könnte 'ne janze Kompanie damit verpflegen"
Die gebürtige Brandenburgerin zeigt sich beeindruckt ob der Menge: "Ick könnte 'ne janze Kompanie damit verpflegen."
Sie verquirlt das Ei mit etwas Salz zu einer gleichmäßigen Masse, um diese dann in die - gerade so ausreichende - Pfanne zu gießen.
Nach etwas Rühren unter Hitzezufuhr des Herdes entsteht ein Rührei, von dem gleich fünf Personen satt werden. Noch ein paar Kartoffeln und Spinat auf die Teller - fertig ist das exotische Gericht.
Obwohl das Ei etwas anders als herkömmliche Hühnererzeugnisse schmecken würde, zeigt sich die Großfamilie zufrieden.
Neue Folgen "Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock" zeigt RTLZWEI montags bis freitags ab 18.05 Uhr. Bei RTL+ seht Ihr alles jederzeit auf Abruf.
Titelfoto: Bildmontage: RTLZWEI

