Renneberg bestätigt Serien-Schicksal: "Diesmal gibt es keine Hoffnung"

Leipzig - Fans der ARD-Krankenhaus-Serie "In aller Freundschaft" müssen sich auf einen Abschied einstellen: In Folge 1125, die bereits am Dienstag lief, hatte Prof. Maria Weber (gespielt von Annett Renneberg, 47) bereits erfahren, dass der Tumor in ihrem Kopf inoperabel ist und sich weiter ausbreiten wird. Nun ist klar, dass es keine Rettung geben wird.

Neun Jahre spielte Annett Renneberg (47) die Prof. Dr. Maria Weber in der Sachsenklinik. Nun stirbt ihr Charakter den Serientod.  © MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke"

"Prof. Dr. Maria Weber, ist wieder schwer krank und diesmal gibt es keine Hoffnung auf Heilung", teilte die Schauspielerin selbst auf ihrem Instagram-Account mit.

"Ihr müsst wissen, dass ich Veränderungen grundsätzlich sehr positiv gegenüberstehe und an meinem Beruf die Vielfalt schätze", so Rennberg weiter. "

Als die Produktion sie Anfang 2025 über das Ende ihres Charakters informiert habe, sei sie zwar überrascht gewesen, habe die Situation aber schnell annehmen können.

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Ursprünglich habe Renneberg zum Beginn der Dreharbeiten am Set der Krankenhausserie sowieso ganz andere Pläne gehabt: "Maximal vier Jahre, dachte ich mir, aber dann kam Covid und in jenen Zeiten in dieser Branche eine feste Arbeit zu haben, war, noch mehr als sonst, wie ein Lottogewinn." Am Ende blieb sie der Sachsenklinik folglich neun Jahre lang treu und prägte die Serie.

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Annett Renneberg: "Ich liebte es sehr, Maria zu spielen"

Dr. Ilay Demir (Tan Caglar, 45) ließ nicht locker, bis Maria ihr Schweigen zuletzt brach. Der Schock über die schockierende Nachricht stand ihm ins Gesicht geschrieben.  © MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke

Renneberg habe es immer geliebt, in die Rolle der Prof. Dr. Weber zu schlüpfen: "Mit ihrer empathischen Art der ersten Jahre konnte ich mich zu 100 Prozent identifizieren."

Die spätere Entwicklung ihres Charakters sei jedoch, angetrieben durch die Dreifach-Belastung aus Professur, Kind und Chefarztposten, "ein bisschen zu viel" gewesen, bilanziert die 47-Jährige.

Letztlich sei es jedoch ein "großes Geschenk" gewesen, einen derart komplexen Charakter über einen solch langen Zeitraum spielen zu dürfen.

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Auch die Produktion der Serie meldete sich zu Wort: "Langlaufende Serienformate wie 'In aller Freundschaft' unterliegen immer dynamischen Prozessen, um neue Geschichten zu ermöglichen. Das kann aus dramaturgischen Gründen auch eine so liebgewonnene Rolle wie jene der Prof. Maria Weber betreffen, von der wir uns schweren Herzens verabschieden. Die Figur durchlebte alle Aufs und Abs, die ein komplexer Charakter bieten kann."

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