Wegen Interview im "Kölner Treff": Micky Beisenherz entschuldigt sich öffentlich bei Collien Fernandes

Köln - Eine Woche nach dem Auftritt von Collien Fernandes (44) im "Kölner Treff" übt Moderator Micky Beisenherz (48) heftige Selbstkritik und spricht sogar von einem dicken Fehler.

Mit brüchiger Stimme erzählt Collien Fernandes (44) im "Kölner Treff" von den Deepfakes. Da war noch nicht öffentlich bekannt, dass ihr Ex-Mann Christian Ulmen dahinter stecken soll.  © Screenshot/WDR/Kölner Treff

Zusammen mit Politik-Influencerin Clara Nathusius (30) hat sich der Dschungelcamp-Autor in der neuesten Folge seines Podcasts "Apokalypse und Filterkaffee" unter anderem den dramatischen Schlagzeilen um Collien Fernandes gewidmet.

Da räumt der 48-Jährige nun offen einen journalistischen Fehler ein. Tatsächlich sei ihm erst im Nachgang der Sendung klar geworden, dass er den Themenschwerpunkt nicht richtig gesetzt habe.

Statt über die dramatische Situation und den Identitätsklau der Schauspielerin zu sprechen, hatte Beisenherz aus persönlichem Interesse zu lange über ihre Rolle auf dem "Traumschiff" reden wollen.

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Seiner Schilderung zufolge habe er sich dies im Anschluss auch "völlig zu Recht von der Redaktion vorwerfen lassen. (...) Wieder mal bin ich schuld", resümiert Beisenherz deutlich.

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Micky Beisenherz räumt Fehler ein

Moderator Micky Beisenherz (48) gibt sich in seinem Podcast selbstkritisch und entschuldigt sich bei Collien Fernandes.  © IMAGO / Klaus W. Schmidt

Das Thema Deepfake, das sich bei Collien Fernandes bereits seit mehreren Jahren im Hintergrund abspielt, sei dadurch "ein bisschen zu kurz" gekommen.

"Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich in irgendeiner Art und Weise flapsig damit umgehe, weil es mir wirklich extrem leid tut, was Collien Fernandes da erleiden musste. Das ist schrecklich und ein Vertrauensmissbrauch."

Zusammen mit Nathusius bringt der Moderator das Thema "Machtausübung" und die "Degradierung anderer" ins Spiel. "Es ist ein gesellschaftliches und männliches Problem."

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Zur Erinnerung: An der Seite des Autors und Co-Moderatorin Susan Link (49) hatte die Schauspielerin in der vorherigen Ausgabe über die im Internet kursierenden Fake-Profile und deren sexualisierter Inhalte gesprochen.

Auch Rebecca Mir (34) hatte sich mit einer kurzen Nachfrage, ob sie den Täter kenne, ins Geschehen eingemischt. Nach der Antwort - "ist schwieriges Thema gerade" - ist seit dieser Woche bekannt: Die 44-Jährige beschuldigt ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50).

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