"Ku'damm 77"-Macherin verrät: "Bin großer Fan von Reality-Formaten wie 'Die Geissens'"
Berlin - Die Macher der neuen ZDF-Serie "Ku'damm 77" schöpfen nach eigenem Bekunden Inspiration aus dem zeitgenössischen Fernsehen.
"Ich bin ein großer Fan von Reality-Formaten wie 'Die Geissens'. Ich liebe es, an deren Leben teilzuhaben. Natürlich ist es Show für die Kamera, aber irgendwie ahnt man doch eine gewisse Wahrheit durch", sagte Showrunnerin Annette Hess (59) dem Branchendienst"dwdl".
Diese Teilhabe habe die Drehbuchautorin ("Weißensee", "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo") angeregt, für "Ku'damm 77" spielerische, dokumentarisch wirkende Stilmittel zu integrieren, um erzählerische Nähe und Authentizität zu erzeugen.
Zudem gab Hess an, dass sie Mockumentarys wie "Stromberg" liebe, "die mit der Vermischung von Realität und Fiktion spielen".
Allerdings sei sie beim "ZDF" auf "zarten Widerstand" gestoßen, merkte Serien-Erfinderin an und setzte hinterher: "Also haben wir uns auf diese Mischform geeinigt, denn es gibt ja auch viele Fans, die sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten und sich in ihrer 'Ku'damm'-Welt wiederfinden sollen."
Die vierte Staffel der Familiensaga ist bereits in der ZDF-Mediathek als Stream abrufbar und wird vom 12. bis 14. Januar jeweils um 20.15 Uhr als Dreiteiler im Hauptprogramm gezeigt.
Titelfoto: Hannes P Albert/dpa
