Potsdam - Let's-Dance-Kandidatin und Model Betty Taube (31) spricht im RTL-Podcast offen über ihre depressiven Phasen, die sie besonders in der kalten Jahreszeit begleiten.
"Am liebsten würde ich mich während des ganzen Winters in meine Höhle zurückziehen", gesteht die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin. Gerade die Zeit um Weihnachten fiel ihr besonders schwer, da sie als Tochter einer alkoholkranken Mutter nie die familiäre Geborgenheit erleben konnte, die andere mit den Feiertagen verbinden.
Trotzdem lässt sich Betty nicht unterkriegen. "Jetzt habe ich es selber in der Hand und mache das Beste daraus", sagt sie. Der Gedanke, dass am Ende alles gut wird, habe sie durch schwierige Zeiten getragen.
Heute genießt sie jeden Tag bewusst und verbringt gerne Zeit in ihrer Wohnung und mit ihrem Dackel Jumper.
Sie ist sich bewusst, wie viel Glück sie hatte. Trotz ihrer schweren Kindheit ist sie verhältnismäßig glimpflich davongekommen, während es anderen Heimkindern oft deutlich schlechter erging.
Trotz Misshandlungen: Betty Taube bewahrt auch gute Erinnerungen an ihre Mutter
Obwohl Betty als Kind oft misshandelt wurde, plagt sie noch immer das schlechte Gewissen gegenüber ihrer Mutter. Geschichten, die sie in ihrem Buch "Sag, die Blauen Flecken kommen vom Spielen" erzählt, hätte sie vielleicht nicht geteilt, wenn ihre Mutter noch gelebt hätte. Dennoch erinnert sich die Potsdamerin auch an liebevolle Momente: In den Zeiten, in denen ihre Mutter nicht betrunken war, sei sie eine sehr "liebvolle" und "spontane" Frau gewesen.
Mit ihrer positiven Einstellung und lebensfrohen Art kann Betty Taube diese Energie vielleicht auch auf die "Let's Dance"-Bühne bringen. Am 27. Februar startet die neue Staffel bei RTL.