Von Jonas-Erik Schmidt
Köln - Luftpolsterfolie schützt vor vielem, nur nicht vor einem Show-Aus: Ben Zucker (43) war einer der ersten Promis, der bei "The Masked Singer" rausflog. Zucker narrte aber alle Ratefüchse.
Schlagersänger Ben Zucker steckte in einer Art Michelin-Männchen-Kostüm aus voluminöser Luftpolsterfolie.
Vor der Enttarnung herrschte im TV-Studio allerdings große Ratlosigkeit, wer unter den Maske stecken könnte.
Das Luftpolstermännchen "Bubble", in dem Zucker steckte, ließ die Köpfe rauchen. Der Schlagersänger ist eigentlich für seine dunkle, rauchige Reibeisenstimme bekannt - aus Verwirrgründen sang er bei "The Masked Singer" aber bewusst in der Kopfstimme.
Darüber hinaus gab er Indizien, die mehr verwirrten als zum Ziel führten.
Ben Zucker gab einen Tipp: Er bediente The BossHoss im Restaurant – trotzdem erkannten sie ihn nicht
Er sei zum Beispiel "Wasserträger" für die Musiker der Country-Band The BossHoss gewesen, ließ "Bubble" wissen. Die beiden BossHoss-Musiker Alec Völkel (54) und Sascha Vollmer (54) saßen im Rateteam der Show und gingen fieberhaft Bekanntschaften durch, die ihnen womöglich mal Wasser gereicht hatten. "Ich weiß, dass Mark Forster uns mal Zigaretten geholt hat bei der "Kurt Krömer Show"", erinnerte sich Alec Völkel. Da sei der noch Praktikant gewesen. "Aber da waren nicht Getränke!"
Nach der Enttarnung löste Zucker das Rätsel endlich auf: Er habe einige Jahre in einem Restaurant im Prenzlauer Berg gekellnert - und dort habe The BossHoss oft gegessen. Der Ärger der Musiker war groß, das nicht erkannt zu haben.
Es war der Start der 13. Staffel von "The Masked Singer". Anders als in den Vorjahren wird die Show nicht mehr live ausgestrahlt.
Wer rausfliegt, entscheidet daher nicht mehr das Fernsehpublikum per Live-Voting, sondern das Rateteam und das Publikum, das bei der Aufzeichnung in Köln dabei war.