Mentalist lässt 20 Studiogäste aufstehen: Was er dann tut, versetzt alle in Staunen
Hamburg - Mentalist Timon Krause (31) war am Freitag zu Gast bei der "NDR Talk Show". Der 31-Jährige beeindruckte mit seinen Tricks und gab den Zuschauern gleich noch hilfreiche Tipps für den Alltag.
Die meisten Menschen werden es kennen: das Problem mit den Namen. Lernt man einen Schwung neuer Leute kennen, beispielsweise bei der Party, bleibt vieles hängen - aber kaum ein Name.
Die Erklärung dafür ist relativ simpel: Bekommt das Hirn viele Reize serviert, fängt es an zu selektieren. Abstrakte Informationen wie Namen fallen schnell hinten runter.
Umso erstaunlicher war die Leistung, die Krause am Freitag vor den Augen des NDR-Publikums vollbrachte. Als Hubertus Meyer-Burckhardt (69) den Entertainer auf sein Namensgedächtnis ansprach, ließ Krause rund zwanzig Studiogäste aufstehen und nannte von jedem einzelnen den richtigen Namen.
Vor der Talkshow hatte sich der Mentalist mit vielen Studiogästen unterhalten und sich die Namen eingeprägt. Für die Vorstellung gab es donnernden Applaus.
Es blieb aber nicht das einzige Kunststück des 31-Jährigen. Der Zauberkünstler erriet auf Anhieb die Berufe zweier unbekannter Gäste (Lehrerin und Coach) und las aus dem Gesicht von Musikwissenschaftler und Musikkabarettist Dr. Pop (43), dass er Rührei zum Frühstück hatte.
Mentalist empfiehlt Beethoven für das Training
Für den Alltag hatte der Mentalist auch noch einige Tipps in der Trickkiste. Für ein erfolgreiches Training empfahl Krause Beethovens 4. Symphonie.
"Die ist geschrieben mit 144 Beats pro Minute, und das ist dann perfekt zum Trainieren", erläutert der Hypnotiseur.
Gegen Stress helfe es, den Daumen in den Mund zu stecken und drei Sekunden zu pusten, als würde man einen Luftballon aufblasen. Das stimuliere den Vagusnerv.
"Der ist verantwortlich für Herzfrequenz und Blutdruck und reguliert den nach unten. Und wenn man jetzt so drei bis fünf Sekunden drauf pustet, wird man über den Körper ruhiger und dann wird der Geist ruhiger", so Krause.
Aber Achtung: "Wenn man es zu lang macht, kann man ohnmächtig werden", gab er zu bedenken.
Wer die NDR Talk Show verpasst hat, kann die Sendung in der ARD-Mediathek nachschauen.
Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

