Promis bringen neues News-Format mit Witz an den Start: Diese Stars sind dabei

Von Sarah Knorr

Berlin - Mit einem neuen Nachrichtenformat wollen Prominente aus der Kulturszene Fake News etwas entgegensetzen.

Die Hosts von "Fun Facts" wechseln sich täglich ab.  © Christophe Gateau/dpa

"Fun Facts ist ein neues, fast tägliches, unterhaltsames, witziges Nachrichtenformat, das vor Publikum aufgezeichnet wird", sagte Satirikerin Sarah Bosetti (42) bei einer Pressekonferenz. Mit dabei sind etwa Schauspielerin Karoline Herfurth (41) sowie Autor Marc-Uwe Kling (44).

Moderiert von täglich wechselnden Hosts werden ab Montag (2. März) die Folgen von montags bis freitags live vor Publikum aufgezeichnet – im Wechsel in Hamburg, Berlin, Köln und München. Perspektivisch seien auch Aufzeichnungen außerhalb der Metropolen geplant, hieß es vor der Premiere des Formats in Berlin. Mit dabei ist auch Aktivistin Luisa Neubauer (29).

Die 15-minütige Folge zu einem aktuellen Thema soll dann jeweils am Abend in den sozialen Medien und als Podcasts veröffentlicht werden. Für das Publikum vor Ort gebe es nach der Aufzeichnung eine Liveshow, sagte Herfurth.

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Nach Beobachtung der Initiatoren haben es Fakten in den sozialen Medien immer schwieriger. Daher hätten sie überlegt, was man tun könne. "Wir haben Humor und wir haben Prominenz. Und die Idee von Fun Facts ist, diese beiden Sachen als Viralitätsverstärker für Fakten zu nehmen", so Autor Marc-Uwe Kling.

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Mehr als 200 Menschen an "Fun Faacts" beteiligt

Laut Schauspielerin Karoline Herfurth (41) gibt es für das Publikum nach der Aufzeichnung eine Liveshow.  © Christophe Gateau/dpa

Es sei nicht der Anspruch, die komplette Nachrichtenlage abzubilden oder klassische Medien zu ersetzen, "sondern wir wollen Schlaglichter setzen und quasi mit Humor nochmal einen Fokus auf bestimmte Themen setzen."

Humor sei ein wichtiger Faktor, um Fakten im Gedächtnis zu behalten, sagte Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Menschen merkten sich Dinge besser, wenn sie auf einem humoristischen Weg vermittelt worden seien.

Das Format ist ein Gemeinschaftsprojekt, das den Angaben zufolge unabhängig produziert wird. Die Idee sei im Gespräch entstanden, so Kling. Mehr als 200 Menschen gehörten bereits zum Team.

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Die Recherche und journalistische Einordnung erfolgt demnach in Zusammenarbeit mit Correctiv. Finanziert werde das Projekt etwa durch den Verkauf der Tickets für die Liveshows. Die Hosts arbeiteten ehrenamtlich, sagte Schauspielerin Herfurth.

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