Im Riverboat: Schauspieler Wanja Mues zeigt die "sächsische Kackstellung"

Leipzig - Nach der Sommerpause sind im Riverboat endlich wieder die großen Fragen des Lebens erörtert worden. Eine davon: Wie lernt man eigentlich am besten Sächsisch? Schauspieler Wanja Mues (47) hatte darauf eine recht spezielle Antwort...

Wanja Mues (47) war am Freitagabend zu Gast im MDR-Riverboat.
Wanja Mues (47) war am Freitagabend zu Gast im MDR-Riverboat.  © MDR-Mediathek

Erst vergangenes Jahr überzeugte Wanja Mues in der Rolle des alleinerziehenden Papas im viel gelobten Dresdner Grusel-Tatort "Parasomnia". Doch tatsächlich hat der gebürtige Hamburger noch mehr Verbindungen zu Sachsens Landeshauptstadt.

"Ihr Vater hatte eine sächsische Komponente, aufgrund seiner Dresdner Herkunft", erklärte Moderator Jörg Kachelmann (63) am Freitagabend in der MDR-Sendung. Und das ist kein Geringerer als Schauspieler Dietmar Mues (†65), der bei einem tragischen Unfall im Jahr 2011 ums Leben kam.

Kachelmann hakte neugierig nach: "Ich weiß nicht, ob die Geschichte wahr ist: Ein Satz, mit dem Sie auch selbst Sächsisch gelernt haben sollen: 'Uuuunser Oooonkel Ottoooo…'"

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"'…hooolt den Baaaananenkuchen ausm Oooofen', fuhr der Talkshow-Gast im Dialekt fort und erinnerte sich an eine ganz besondere "Lerntechnik" seines Dresdner Elternteils.

"Der hat Karl May auf Sächsisch gemacht, vor Publikum, sehr erfolgreich, und dann gab's einen Hocker der wurde hingestellt, einer wurde aus dem Publikum geholt und dann musste man in die 'sächsische Kackstellung', dass das alles so einen Druck hat und dann musste man das von ganz unten holen", berichtete der 47-Jährige, während er sich vor seinen Sessel hockte und die passende Tonlage imitierte.

"Das war jedes Mal ein Kracher", versicherte das Fernsehgesicht der amüsierten Runde. Na hoffentlich nur im übertragenen Sinne!

Im Gespräch mit Moderator Jörg Kachelmann (63) demonstrierte der Schauspieler die sogenannte "sächsische Kackstellung".
Im Gespräch mit Moderator Jörg Kachelmann (63) demonstrierte der Schauspieler die sogenannte "sächsische Kackstellung".  © MDR-Mediathek

Den Dialekt seiner Vorfahren habe er dann auch direkt vor Ort üben können. Lachend offenbarte Mues: "Wir waren in Dresden bei der Großmutter zu Besuch. Auf dem Plumpsklo, da habe ich Sächsisch gelernt."

Titelfoto: MDR-Mediathek

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