"Könnte ich im Strahl kotzen": Hannawald schießt gegen Skisprung-Betrüger

Leipzig - Im "Riverboat" fand TV-Experte und Ex-Vierschanzentournee-Sieger Sven Hannawald (51) zum wiederholten Mal klare Worte für Manipulationen und Betrugsversuche im Sport.

Sven Hannawald (51) war im "Riverboat" zu Gast.
Sven Hannawald (51) war im "Riverboat" zu Gast.  © IMAGO / STAR-MEDIA

Mit Moderator Klaus Brinkbäumer (59) führte Hannawald ein ausführliches Gespräch über die offiziellen Richtlinien in Bezug auf Skisprung-Anzüge.

So hatte der Norweger Marius Lindvik (27) bei der WM 2025 für Schlagzeilen gesorgt, nachdem rausgekommen war, dass an seinen Anzug verstärkte Nähte angebracht worden waren. Er war danach für drei Monate gesperrt worden.

Im "Riverboat"-Studio sprach sich Hannawald nun für strengere Regeln und engmaschigere Kontrollen in dem Sport aus, um ähnliche Manipulationen in Zukunft zu verhindern.

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So kritisiert er unter anderem die seiner Ansicht nach mangelhafte Überprüfung der Anzug-Schrittmaße. Manche unehrliche Sportler würden sich teilweise den Schritt mit Plastik und Schaumstoff ausfüllen, um vorteilhafte Maße zu erhalten.

Manchmal werde dafür sogar zu drastischen Mitteln wie Hyaluron-Einspritzungen in den Penis gegriffen. Besonders über Letzteres kann Hannawald nur den Kopf schütteln: "Mit 'nem einfachen Plastikeinsatz würde es einfacher gehen."

Sven Hannawald wünscht sich strengere Regeln zur Manipulations-Vorbeugung

Da die Regelwerke inzwischen immer strenger werden, werden glücklicherweise auch die Manipulationsversuche weniger. "Es gibt immer noch zwei, drei ganz Schlaue, die meinen immer noch den Kaspar zu spielen", so Hannawald. "Da könnte ich im Strahl kotzen."

Die komplette "Riverboat"-Runde seht Ihr ab sofort in der MDR-Mediathek.

Titelfoto: IMAGO / STAR-MEDIA

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