Olympiasiegerin zieht nach Mega-Erfolg zurück ins heimische Kinderzimmer: "Ist alles sehr viel"

Leipzig - Julia Taubitz (30) räumte bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina gleich doppelt Gold ab und sicherte sich wenige Wochen später noch den Gesamtweltcup-Sieg im Rodeln. Trotz der Mega-Erfolge schläft sie jetzt wieder in ihrem alten Kinderzimmer, wie sie im MDR-"Riverboat" erklärte.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 holte Julia Taubitz (30) zwei Goldmedaillen.
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 holte Julia Taubitz (30) zwei Goldmedaillen.  © Robert Michael/dpa

Nach all dem Trubel ist die 30-Jährige wieder zu Hause in Annaberg-Buchholz und schläft auch wieder in ihrem Elternhaus.

"Ich stelle mir das so vor, dann kocht Mama vielleicht das Lieblingsessen...", sagte Moderatorin Kim Fisher (56). Die Olympiasiegerin lachte als Reaktion. Das Lieblingsessen von Mama - Sauerbraten - wurde noch nicht aufgetischt, da sie mittags zu selten zu Hause sei.

"Ich schlafe zwar in meinem Kinderzimmer und das ist auch echt ein schönes Feeling wieder, aber viel von der familiären Küche bekomme ich noch nicht mit", erklärte Taubitz.

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Im erzgebirgischen Annaberg hat allerdings fast jeder von ihren Erfolgen mitbekommen und das übertragt sich auch auf die Familie der 30-Jährigen. "Meine Mama hat sogar auf der Arbeit Blumen geschenkt bekommen und es ist verrückt, wie viele Nachrichten sie bekommen hat und wie viele auf der Straße gratulieren", erzählte sie. "Es ist bei uns im kleinen heimischen Kreis sehr viel."

Im Alltag ist sie trotzdem noch nicht wieder so richtig angekommen, denn alles sei für sie noch sehr schnelllebig.

Taubitz lächelt vor jedem Rennen

Anfang März krönte Julia Taubitz (30) sich in Altenberg zur Gesamtweltcupsiegerin.
Anfang März krönte Julia Taubitz (30) sich in Altenberg zur Gesamtweltcupsiegerin.  © Robert Michael/dpa

Wenn Julia Taubitz sich mit dem Schlitten in die Rodelbahnen der Welt begibt, schwingt immer auch ein bisschen ihrer Kindheit mit, denn sie versucht sich immer an die kindliche Freude von damals zu erinnern.

"Ich habe den Sport mal angefangen, weil es mir Spaß gemacht hat, und das versuche ich zurückzuholen", erklärte sie im "Riverboat". Eines ihrer Rituale sei es deswegen vor dem Wettkampf immer zu lächeln.

Für Kim Fisher war es erstaunlich, dass Taubitz schon im jungen Alter zu dem Sport kam. "Wie kann es sein, dass ein Kind sich so schnell für Geschwindigkeit begeistern konnte?", wollte sie wissen.

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"Das hat mich von Sekunde eins gepackt und ist immer noch so", antwortete die 30-jährige Annabergerin. Geschwindigkeit sei sowieso ihr Ding, denn in ihrer Freizeit fährt sie gern Ski und Motorrad.

Die ganze Folge des MDR-"Riverboat" vom 27. März mit weiteren spannenden Gästen und Geschichten könnt Ihr in der ARD-Mediathek streamen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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