"Wenn du deinen Kopf nicht mehr bewegen kannst": Bernhard Hoëcker über Horror-Moment beim Wandern
Leipzig - Er ist Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator und gehört ohne Frage zu den schlausten Menschen der deutschen TV-Landschaft. Doch Bernhard Hoëcker (56) ist auch abseits der Kamera ein Tausendsassa, der zahlreichen Beschäftigungen nachgeht. Wie er nun im "Riverboat" enthüllte, können diese auch mal in unangenehmen Momenten enden.
So findet sich unter den vielen Hobbys des Fernseh-Veteranen auch das Höhlenwandern.
"Höhlen sind einfach total abgefahren. Du bist wirklich an 'nem Ort, wo ganz wenige Leute hinkommen. Es hat eine sportliche Komponente, denn du musst hinklettern, du musst krabbeln, dich der Dunkelheit aussetzen, du brauchst Equipment. Und du siehst Dinge, die sind einfach ururalt", erklärte Hoëcker die Faszination des Hobbys gegenüber Moderator Matze Knop (51). "Das sieht aus wie vor vielen tausend Jahren."
Manchmal seile er sich auf seinen Wanderungen drei, vier Meter ab, manchmal aber auch 30 bis 40. "Das entscheidet ja dann der Boden, wann du ankommst."
Die größte Herausforderung bestehe für ihn in der Auseinandersetzung mit Situationen, in denen es eng wird - und das im wahrsten Sinne des Wortes. "Also es gibt Stellen, da musst du durch ein kleines Loch und dann bleibst du hängen."
Bernhard Hoëcker übers Höhlenwandern: "Gab schon Stellen, die waren wirklich schwierig"
In den meisten Fällen könnten derartige Situationen offenbar durch die richtige Technik gelöst werden. "Dann nimmst du einen Arm hoch, um schmaler zu werden, denn die Schulter ist die breiteste Stelle des Körpers. Du atmest aus und dann rutschst du weiter", erklärt Hoëcker.
"Warum machst du das?!", entfährt es da Schriftstellerin Nicole Staudinger (44), die ebenfalls zu Gast in der Sendung war.
"Weil du dann wohin kommst, wo alle, die eingeatmet bleiben, nicht hinkommen."
Richtig stecken geblieben sei er noch nicht, aber: "Es gab schon Stellen, die waren wirklich schwierig. Ich hatte einmal einen Moment, da war so eine Wand und du musstest oben greifen, um dich hochzuziehen. Nicht herausfordernd, aber ich kam halt nicht dran." Um den Nachteil auszugleichen, sei Hoëcker den vorhandenen Anstieg etwas weitergelaufen, bis er greifen konnte. "Das wurde aber immer enger, wie so ein Keil. Und ich bin dann da so lang und dann höre ich so ein Geräusch, will mich umdrehen und der Kopf bleibt plötzlich stecken."
Dem Entertainer sei glücklicherweise nichts passiert. "Aber dieser Moment, dieses Gefühl, wenn du deinen Kopf nicht mehr bewegen kannst, das war kurz spooky."
Mehr Geschichten von Bernhard Hoëcker sowie weiteren Gästen gibt es in der aktuellen "Riverboat"-Ausgabe, die ab sofort als Video-on-Demand in der ARD-Mediathek verfügbar ist.
Titelfoto: Montage: IMAGO / STAR-MEDIA + davidoff205020/123RF

