Leipzig - Während der Pandemie mit einem Alkoholproblem zu kämpfen: Ben Zucker (42) feierte gerade einen richtigen Durchbruch, als Corona sein Leben veränderte. In der MDR-Talkshow "Riverboat" spricht er über einen drastischen Einschnitt in sein Leben.
"Dachte erst ok cool, ich kann jetzt Pause machen", erinnert sich der Schlagersänger an die Anfänge der Pandemie. Es dauerte nicht lange, bis die Erkenntnis wie eine Bombe einschlug.
"Dann habe ich viel zu viel Alkohol getrunken, viel zu viel gegessen und mich da wahllos einfach zugeschüttet mit allem, was geht." Phasenweise trank Ben Zucker eine ganze Flasche Wodka am Tag. Die Zeit war hart, doch er merkte schließlich, dass es so nicht weitergehen kann und ließ sich sogar 3 Wochen in eine Klinik einweisen.
Für ihn ist wichtig klarzustellen: "Man kann sein Leben auch im Griff haben und trotzdem ein Alkoholproblem entwickeln."
Noch immer kämpft er mit den Auswirkungen. Am schlimmsten seien für den Sänger nicht etwa die Tage, an denen große Feiern stattfinden, sondern kleine Zusammenkünfte zum Beispiel unter Freunden. "Das ist ein Problem und das beschäftigt mich, wird mich immer begleiten."
Ben Zucker auf Heilfasten-Kur mit Florian Silbereisen
Zu seinen guten Freunden zählt unter anderem der Moderator Florian Silbereisen (44). Und genau mit dem hat er schon einiges durch. Zum Beispiel eine besonders verbindende Heilfasten-Kur.
Gemeinsam teilten sie sich ein Apartment. Die Betten waren jedoch getrennt UND "jeder hatte sein eigenes WC". Das sei besonders wichtig gewesen, "sonst geht's echt nicht" - so Ben Zucker.
Diese Erfahrung hat die beiden Freunde sicher noch ein Stückchen mehr zusammengeschweißt. Rückblickend ist sich der 42-Jährige sicher: "Das konnte ich auch nur mit ihm machen".
Die komplette "Riverboat"-Folge mit spannenden Gästen, wie Sven Hannawald und Mariella Ahrens seht Ihr ab sofort in der MDR-Mediathek.