Corona hat Auswirkung auf Todesart: Dreharbeiten für neue "Soko Leipzig"-Staffel gestartet

Leipzig - Die Dreharbeiten für die neue Staffel der ZDF-Krimiserie "Soko Leipzig" sind gestartet. "Es wird wieder sehr viele lebendige Geschichten geben", sagte Produzentin Katharina Rietz am Mittwoch in Leipzig. Im Vordergrund werde weiterhin das Kommissaren-Team aus Ina Zimmermann (gespielt von Melanie Marschke), Jan Maybach (Marco Girnth), Kim Nowak (Amy Mußul) und Moritz Brenner (Johannes Hendrik Langer) stehen.

Katharina Rietz (v.l.n.r.), Filmproduzentin, sowie die Darsteller Melanie Marschke, Amy Mußul, Marco Girnth und Johannes Hendrik, Kommissare der Fernsehserie "Soko Leipzig", stehen beim Pressetermin beisammen.
Katharina Rietz (v.l.n.r.), Filmproduzentin, sowie die Darsteller Melanie Marschke, Amy Mußul, Marco Girnth und Johannes Hendrik, Kommissare der Fernsehserie "Soko Leipzig", stehen beim Pressetermin beisammen.  © Sebastian Willnow/dpa

"Wir haben jetzt ein Team aus zwei Generationen mit zwei jungen und zwei erfahrenen Kollegen. Dadurch können wir eine ganze Bandbreite an persönlichen Themen abdecken", erklärte Rietz.

Gedreht werde noch bis März kommenden Jahres, 25 Folgen sind geplant. Unter den Drehorten seien etwa mehrere Kanäle in Leipzig und die Uni sowie südlich der Messestadt das Kulturhaus Böhlen und der Störmthaler See. "Und natürlich versuchen wir auch im Zentrum zu drehen und die Stadt so mitzunehmen, wie man sie kennt", versicherte Rietz.

Damit Corona die Produktion nicht lahmlegt, gibt es weiterhin strenge Vorgaben. "Bei uns gelten nach wie vor Abstandsregeln, Masken müssen getragen werden, es wird getestet und es gibt verschiedene Schutzstufenkonzepte", erklärte Rietz.

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Demnach könnten mittlerweile mit vorheriger Isolation wieder Szenen gedreht werden, in denen sich Menschen näher als die üblichen anderthalb Meter Abstand kommen.

Soko-Darsteller meistern Dreharbeiten mit Abstand

Bis März 2023 sollen die Dreharbeiten andauern.
Bis März 2023 sollen die Dreharbeiten andauern.  © Sebastian Willnow/dpa

Die Dreharbeiten coronakonform zu gestalten, sei eine der größten Herausforderungen gewesen.

Nicht nur habe ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt und immer wieder angepasst werden müssen, auch die Drehbücher seien nach Ausbruch der Pandemie umgeschrieben worden.

"Die Geschichten mussten so verändert werden, dass wir beim Dreh Abstände einhalten konnten. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren fast durchgängig mit einem Abstand von anderthalb Metern gedreht", sagte Rietz. Mittlerweile sei diese Art, Geschichten zu erzählen, jedoch Routine geworden.

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"Jetzt wird eben kaum einer umgebracht, indem er erwürgt wird. Stattdessen wird mehr erschossen oder vergiftet."

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa

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