Hamburg - In den vergangenen Wochen konnte für das Jugendwort des Jahres 2026 abgestimmt werden. Doch als "Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner (65) am Freitag das Gewinner-Wort verkünden wollte, kam plötzlich die Wendung.
"Und jetzt ist es endlich so weit, das Jugendwort 2026 steht fest", kündigt die 65-Jährige im "Tagesschau"-Studio in einem Video auf Instagram an.
"Der Gewinner in diesem Jahr lautet …", fährt sie fort. Doch statt die Katze endlich aus dem Sack zu lassen, greift Daubner plötzlich zu ihrem Handy und beginnt zu scrollen.
"Ach, ist heute erst der 9. Oktober? Hmm morgen ist der 10., stimmt!", so die Sprecherin mit einer Extraportion Ironie.
Eigentlich sollte das Jugendwort des Jahres nämlich erst am Samstag, dem 10. Oktober bekanntgegeben werden. Damit scheint sie mit der Verkündung etwas voreilig gewesen zu sein.
"In meinem Kalender steht es auch weiterhin richtig: 9. Oktober Gundula-Gause-Cosplay. 10. Oktober Jugendwort. 11. Oktober GTA-VI-Überraschungs-Release", liest Daubner weiter aus ihrem Kalender vor.
"Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner zur Jugendwort-Verkündung: "Ich komme morgen noch mal"
Spätestens jetzt wird klar: Das Social-Media-Team der "Tagesschau" hat sich mit den vermeintlichen Kalendereinträgen von Daubner einen Gag erlaubt, der offenbar vor allem das jüngere Publikum ansprechen soll.
Kein Wunder, schließlich geht es auch um das Jugendwort des Jahres. Ausgerichtet wird das Voting jedes Jahr vom Langenscheidt Verlag. Jugendliche im Alter von 11 bis 20 Jahren hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, online abzustimmen.
Die Top drei Jugendwörter, die schließlich noch zur Auswahl standen: "Crashout", "Ragebait" und "Peak". Welches Wort am Ende das Rennen macht? 2025 wurde "das crazy" zum Jugendwort des Jahres gekürt.
"Ich komme morgen noch mal. Aber vielleicht wisst ihr es ja jetzt schon", lässt Daubner am Ende des Videos die Spannung zum Gewinner-Wort 2026 noch einmal steigen.