Dresdner Tatort sorgt für Begeisterung und starke Quote! Aber was ist mit Schnabel?

Dresden - Am Sonntagabend war es wieder so weit: "Tatort"-Zeit! Bereits zum 14. Mal ermittelten Gorniak, Winkler und Schnabel in Dresden. In der Folge "Katz und Maus" ging es um Verschwörungstheorien und die sozialen Medien - hochaktuelle und brisante Themen. Das kam beim Publikum hervorragend an!

Karin Gorniak (Karin Hanczewski, 40) gab alles, um Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, 55) zu finden.
Karin Gorniak (Karin Hanczewski, 40) gab alles, um Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, 55) zu finden.  © Fotomontage: MDR/MadeFor/Marcus Glahn

Für Regisseur Gregory Kirchhoff (30) hätte sein "Tatort"-Debüt kaum besser laufen. Der Film solle "die dunklen, manipulierenden und sensationssüchtigen Aspekte der sozialen Medien" beleuchten, kündigte Kirchhoff im Vorhinein an - und hielt sein Wort.

9,245 Millionen Zuschauer sahen sich am Sonntag den Krimi an - die stärkste TV-Quote des Tages. Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent konnte auch die Konkurrenz deutlich auf Abstand gehalten werden (Platz 2 ging an "Das Traumschiff" mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent).

Zum zweiten Mal waren die Ermittlerinnen Leonie Winkler (Cornelia Gröschel, 34) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski, 40) sowie Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel (Martin Brambach, 55) in diesem Jahr für den Dresdner "Tatort" im Einsatz. Vor allem für letzteren wurde der Fall dabei zum Kampf um Leben und Tod - er wurde entführt!

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Hat er den Kampf am Ende für immer verloren? Die Fans forderten noch während der Folge mit dem spannenden Cliffhanger: "Schnabel darf nicht sterben"! Schließlich ist er - genau wie Darsteller Martin Brambach - ein echter Dresdner und begeistert die "Tatort"-Fans immer wieder mit seinem Dialekt und seiner sympathischen, wenn auch zuweilen leicht verqueren Art.

Doch ob Schnabel nun lebt oder nicht, eines stand gegen 21.43 Uhr fest: Der neueste Dresdner "Tatort" war und ist ein voller Erfolg. Die Reaktionen in den sozialen Medien fielen überwiegend sehr positiv aus.

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Seine Zeit läuft ab: Kommissariatsleiter Schnabel (l.) wurde von dem Mann mit der Mausmaske entführt.
Seine Zeit läuft ab: Kommissariatsleiter Schnabel (l.) wurde von dem Mann mit der Mausmaske entführt.  © MDR/MadeFor/Marcus Glahn

Vor allem Hans Löw, der den Antagonisten Michael Sobotta mimte, überzeugte wieder einmal. Bereits zum 10. Mal war er Teil einer "Tatort"-Produktion! Und das alles, ohne je zu einem Ermittlerteam gehört zu haben.

Neben der Story und den schauspielerischen Leistungen wurde besonders die Musik, für die Lucas Ezequiel Zavala zuständig gewesen ist, von vielen Zuschauern in hohen Tönen gelobt.

Auch das Schnabel-Drama am Ende der Folge kam gut an - auch wenn sich viele Fans Sorgen machten, dass es tatsächlich der letzte Auftritt des urigen Kriminalisten gewesen sein könnte.

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Spoilerwarnung: Die Fans können aufatmen! Es steht bereits fest, dass Brambach auch in den kommenden beiden Fälle aus Dresden wieder als Kommissariatsleiter zu sehen sein wird. Die Folgen "Totes Herz" und "Was ihr nicht seht" sind nämlich schon seit vielen Monaten im Kasten, Brambach nahm an den Dreharbeiten zu beiden Krimis teil.

Wann genau die neuen Fälle rund um Gorniak, Winkler und Schnabel zu sehen sind, steht indes noch nicht fest. "Totes Herz" wird wahrscheinlich Ende Frühjahr, Anfang Sommer 2023 im Ersten laufen.

Erstmeldung 8.15 Uhr. Aktualisiert um 9 Uhr.

Titelfoto: Fotomontage: MDR/MadeFor/Marcus Glahn

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