München - Am Ostermontag läuft der zweite und damit letzte Teil des Münchner Tatort-Duos "Leitmayr & Batic". Anschließend übernehmen Ferdinand Hofer (32) alias "Kalli" und Carlo Ljubek (49) das Ruder in der bayerischen Hauptstadt. Für Udo Wachtveitl (67) und Miroslav Nemec (71) gab es aber vorerst ein Abschlussfest.
Mit der "AZ" sprach Hofer über die letzten Drehtage mit den "Tatort"-Urgesteinen. "Der Abschied der beiden wird einerseits natürlich auch im Film thematisiert. Andererseits war ja schon länger bekannt, dass sie aufhören, daher war es schon in den Filmen zuvor immer ein begleitendes Thema", so der 32-Jährige.
Trotzdem habe man sich über die letzten Jahre ja schon an den Gedanken "gewöhnt", dass "Leitmayr & Batic" die Krimiserie verlassen. "Aber wir hatten auch ein besonders schönes Abschlussfest, als der Dreh zu 'Unvergänglich' vorbei war. Viele Leute haben sich da was überlegt. Das war echt nett und hat den beiden, glaube ich, auch sehr gut gefallen."
Ferdinand Hofer ist bereits seit Jahren im Team des Münchner "Tatorts". Dass er jetzt selbst als Hauptdarsteller vor der Kamera steht, ist für den 32-Jährigen dennoch eine völlig neue Situation. "Es ist schon was Besonderes. Ich glaube, dem Ganzen kann man nur begegnen, indem man einen Neuanfang macht und das haben wir getan. Ich glaube auch, es ist falsch, sich da zu vergleichen. Deswegen gehen wir das einfach mit neuem, frischem Wind an und schauen mal, wo der uns so hintreibt."
Zusammen mit seinem Kollegen Ljubek wurden bereits die ersten beiden neuen Folgen gedreht. "Die beiden wachsen in den ersten Filmen erst zusammen, sind immer noch nicht da, wo sie mal sein werden. Diese Entwicklung zu beobachten ist auch das, was den Zuschauerinnen und Zuschauern gefallen könnte."
Der finale Fall von "Leitmayr & Batic"
Wie sich Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec in den "Tatort"-Ruhestand verabschieden, ist noch nicht ganz klar. Während Batic seine große Liebe in Kroatien gefunden hat und dort zur Ruhe kommen möchte, bemüht sich Leitmayr im ersten Teil noch darum, seinen alten Porsche zurückzukaufen.
Allerdings sind die letzten Minuten des zweiten Teils ein großes Geheimnis, selbst im Pressportal für Journalisten fehlen die finalen Minuten des Ausgangs.
Wie die Reise wirklich endet, sehen Zuschauer am Ostermontag um 20.15 Uhr im Ersten.