Doppelfolge zum "Tatort"-Abschied: Ein letztes Mal ermitteln Batic und Leitmayr
München - Einen letzten Fall noch übernehmen die Münchener "Tatort"-Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec, 71) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, 67) noch, ehe sie in die wohlverdiente Rente gehen. Doch der hat es in sich.
"Vier Tage, das reicht uns doch", sagen Batic und Leitmayr, als sie kurz vorm Ruhestand zum letzten Mal die Ermittlungen übernehmen. In ihrem Abschieds-"Tatort: Unvergänglich" bekommt es das dienstälteste Ermittler-Duo allerdings mit einem solch komplexen Fall zu tun, dass eine einfache Spielfilmlänge nicht gereicht hätte. Am Ostersonntag wird der erste Teil um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt, am Ostermontag folgt an gleicher Stelle der zweite.
Eine verbrannte Frauenleiche wird tief unter der Stadt gefunden. Die Identifizierung des Opfers und die Suche nach dem Mörder scheinen unmöglich.
Doch mit einem nicht gefassten Mörder wollen Leitmayr und Batic nicht abtreten. Die Kommissare gehen deshalb jedem noch so kleinen Hinweis nach und finden tatsächlich heraus, wer die Tote ist: Micaela Horvat (Cecilia Diesch, 35), die regelmäßig geschäftlich in München zu tun und währenddessen in einer privat untervermieteten Wohnung übernachtet hatte.
Der ungewöhnliche Fundort von Horvats Leiche bringt die Ermittler indes auf die Spur des Mörders, der wie ein Phantom durch München zieht. Obwohl Batic und Leitmayr das schier Unmögliche gelungen zu sein scheint und der Öffentlichkeit nach nur vier Tagen ein Täter präsentiert werden kann, geben sie sich mit dem vermeintlichen Erfolg nicht zufrieden. Denn irgendetwas stimmt an der ganzen Sache nicht. Es war zu leicht …
Lohnt sich das Einschalten?
Auf jeden Fall! Dank der doppelten Länge bekommen die Dialoge und Ermittlungen dieses Mal mehr Raum und der Zuschauer erfährt zum Finale tatsächlich auch noch etwas Neues über die beliebten Kommissare Leitmayr und Batic.
"In unseren beiden Abschieds-'Tatorten' stellen wir – mit einer spannenden und relevanten Geschichte um ein Phantom, das in München umgeht – die beiden Kommissare deutlich in den Mittelpunkt", erklärte Produzent Korbinian Dufter (38) dem BR. "Sie haben Raum zu glänzen, Raum für Zwischentöne – und natürlich finden auch private Momente ihren Platz. Wir wollten Batic und Leitmayr auch außerhalb ihres gewohnten Ermittleralltags erleben, neue Facetten ihrer Freundschaft kennenlernen und einen vorsichtigen Ausblick wagen, ob ihre Beziehung jenseits des aktiven Dienstes weiter besteht?"
Und ob die beiden Kommissare ihr gegenseitiges Versprechen halten können, den letzten Fall lebend zu überstehen, bleibt bis zum Ende offen.
Abschließend noch ein kleiner Tipp: Es lohnt sich, auf jedes noch so kleine Detail zu achten und sich Gesichter gut zu merken! Beides könnte im zweiten Teil von Bedeutung ein.
Titelfoto: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden

