Köln - RTL wird die Produktion der Vorabendserie "Unter uns" nach 32 Jahren einstellen. Schauspieler und Fans sind gleichermaßen geschockt. Einfach so schlucken wollen sie die Entscheidung nicht!
Kurz nachdem der Kölner Privatsender den TV-Hammer verkündet hatte, starteten die Darsteller der beliebten Daily-Soap eine emotionale Social-Media-Kampagne, um das geplante Aus von "Unter uns" vielleicht doch noch abzuwenden.
In dem Post fordert der Cast die treue Fan-Gemeinde lautstark dazu auf, gegen den Beschluss zu protestieren und die Stimme zu erheben.
Die langjährige Schauspielerin Petra Blossey stellte darin unmissverständlich klar: "Das darf nicht das Ende sein." Kollegin Isabel Hertel fügte erklärend hinzu: "RTL hat sich entschieden, keine weitere Staffel 'Unter uns' mehr in Auftrag zu geben."
"'Unter Uns' war nie nur eine Serie", hält Patrick Müller fest. Unsere Geschichte ist noch gar nicht zu Ende", betont Timothy Boldt. Und Metehan Demiröz betonte: "Wenn ihr wollt, dass 'Unter uns' weiterlebt, dann brauchen wir jetzt eure Stimme."
Auch ehemalige Darsteller wie etwa Stephen Dürr (52) drückten bereits ihr Bedauern über den RTL-Hammer aus. "Das Ende der Serie fühlt sich deshalb schon ein bisschen wie das Ende einer alten Freundschaft an", erklärte der Hamburger gegenüber TAG24.
Nach "Unter uns"-Absetzung: RTL reagiert auf Fan-Wut
Die Fans folgten derweil dem Aufruf ihrer Stars und starteten sofort eine Petition im Netz mit dem Ziel, die Soap doch noch vor dem TV-Tod zu bewahren. Auf Social Media läuft der Protest unter dem Hashtag "Nicht ohne 'Unter uns'" zusammen.
Inzwischen hat RTL auf das heftige Echo reagiert. "Dass ihr enttäuscht, traurig oder auch sauer seid, können wir verstehen. 'Unter uns' gehört seit mehr als 30 Jahren zu RTL und für viele von euch zum Alltag", heißt es in einem Instagram-Statement.
Und weiter: "Umso mehr möchten wir die verbleibende Zeit nutzen, um die Serie und ihren Abschied gemeinsam mit euch zu würdigen." Von seiner Entscheidung abweichen wird der Sender angesichts dieser Worte wohl kaum.
Was aus "Unter uns" wird, steht aktuell noch in den Sternen. Die Produktionsfirma Ufa sucht bereits nach alternativen Wegen für eine Fortsetzung.
Geschäftsführer Sascha Schwingel kündigte an, mögliche neue Perspektiven für das Format genau zu analysieren. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.